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Peter Hermann ist tot: Legendärer Co-Trainer von Jupp Heynckes nach langer Krankheit verstorben

Aktualisiert:

von SID, ran

Peter Hermann ist tot

Bild: IMAGO/Ulrich Wagner


Peter Hermann ist tot. Der langjährige Co-Trainer von Jupp Heynckes verstarb im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit.

Peter Hermann ist im Alter von 74 Jahren verstorben.

Dies teilten seine Ex-Klubs Bayern München und Bayer 04 Leverkusen mit dem Verweis auf die Familie der großen Trainer-Persönlichkeit mit.

Hermann konnte den Kampf mit der Nervenkrankheit ALS nicht gewinnen.

"Er war der Co-Trainer schlechthin in Deutschland. Renommierter und geschätzter in der Branche als manch ein Chefcoach", brachte es Bayer Leverkusen auf dem Punkt. Hermann hat als Interimscoach und Co-Trainer der Werkself sowie als Scout gearbeitet.

FC Bayern trauert um Peter Hermann

Der FC Bayern trauerte ebenfalls um den wichtigen Assistenten Jupp Heynckes und erinnerte an die großen gemeinsamen Erfolge.

"Hermann war beim historischen ersten Triple-Sieg der Vereinsgeschichte 2013 als rechte Hand von Chefcoach Jupp Heynckes ein unverzichtbarer Teil im Trainerteam des deutschen Rekordmeisters. Ruhe in Frieden, Peter", schrieben die Münchner auf der Plattform "X".

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Bayern-Präsident Herbert Hainer zeigte sich von der Nachricht ebenfalls betroffen. "Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie, den Angehörigen und den vielen Weggefährten", sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer.

"Der Fußball lebt nicht zuletzt von Persönlichkeiten wie Peter Hermann, die nicht immer im Rampenlicht stehen und dennoch dafür sorgen, dass immer alles glänzt", führte er fort. Das historische Triple sei "auch mit seinem Namen verbunden".

Als Heynckes im Herbst 2017 ein zweites Mal die Bayern übernahm, kehrte auch Hermann noch einmal nach München zurück.

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Hermann zuletzt beim BVB tätig

Hermann litt bereits seit einiger Zeit an der Nervenkrankheit ALS. "Vor ein, zwei Monaten habe ich noch versucht, mit ihm zu sprechen, das war gar nicht mehr möglich", sagte Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac am Samstagabend bei Sky.

Damals, sagte Kovac, sei Hermanns Tochter ans Telefon gegangen. "Seine Krankheit war leider unheilbar. Ich bin tieftraurig, ein guter Mensch hat uns verlassen."

Hermann war von Juli bis Dezember 2022 bei den Borussen tätig. Es war aus gesundheitlichen Gründen seine letzte Station. Zuvor war er unter anderem auch auf Schalke, Düsseldorf, Hamburg, Nürnberg und für die deutsche U19-Nationalmannschaft tätig.

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