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DFB-Pokal: FC Bayern München im Schiri-Glück - Olise-Tor hätte nicht zählen dürfen
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:33 Min
Der FC Bayern setzt sich souverän mit 4:1 beim VfL Osnabrück durch und steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Für Diskussionen sorgt dabei ein Tor von Michael Olise.
Der FC Bayern München hat die erste Pokalhürde souverän gemeistert.
Beim 4:1 des Rekordpokalsiegers beim VfL Osnabrück sorgte jedoch das Tor von Michael Olise in der 73. Minute für Gesprächsstoff: Der Treffer war irregulär.
Eingefädelt von Joker Lennart Karl, nahm Olise den Ball an der Strafraumkante an. Dabei sprang ihm die Kugel nach einer versuchten Rettungsaktion eines Osnabrückers an den Arm, ehe er die Nerven behielt und den Ball elegant über den herauseilenden Torhüter Jonas Krumrey ins Netz lupfte.
Schiedsrichter Richard Hempel ließ den Treffer anstandslos gelten, er hatte die Armberührung offensichtlich nicht wahrgenommen.
Sonst hätte er den Treffer aberkennen müssen.
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FC Bayern: Handspiel vor Tor ist immer irregulär
Seit einigen Jahren sind die Regeln nämlich klar: Ein Tor muss aberkannt werden, wenn der Torschütze den Ball unmittelbar zuvor selbst mit der Hand oder dem Arm berührt hat.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die Berührung absichtlich erfolgte oder nicht. Olise ist keinerlei Intention zu unterstellen, abzupfeifen ist die Situation dennoch.
Dass das Tor dennoch zählte, lag an einer Pokal-Besonderheit: In der ersten Runde steht anders als in der Bundesliga kein Video-Assistent zur Verfügung. Erst ab der Runde zwei greift der VAR ins Spielgeschehen ein.
Wäre ein Video-Schiedsrichter im Einsatz gewesen, hätte dieser die Szene überprüfen und den Treffer wegen des vorangegangenen Handspiels aberkennen müssen.
Osnabrück-Coach Timo Schultz nahm den Schiedsrichter nach dem Spiel allerdings bei "Sky" in Schutz: "Ich nehme lieber ein Spiel mit ein, zwei Fehlentscheidungen als ein Spiel mit dem VAR."
Auch interesant: DFB-Pokal: Auslosung der 2. Runde live im Free-TV, Joyn-Stream und Ticker Und: Die Bayern-Stars gegen Osnabrück in der Einzelkritik
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