Fußball
Dzenan Pejcinovic: Folgt nach Traum-Einstand beim VfB Stuttgart das Klopp-Debüt?
Veröffentlicht:
von Christoph Gailerran Fußball
„Schande für den Fußball“: Netz rechnet mit Fan-Chaoten in Mannheim ab
Videoclip • 01:42 Min
Stuttgarts Neuzugang Dzenan Pejcinovic hat sich mit seinem Dreierpack im DFB-Pokal in Rostock selbst einen Traum-Einstand beschert. Rückt der 21-Jährige nun noch mehr in den Fokus von Bundestrainer Jürgen Klopp?
Der Auftakt des VfB Stuttgart in die Pflichtspiel-Saison hätte kaum besser laufen können und das liegt vor allem an der Topleistung von Neuzugang Dzenan Pejcinovic beim 4:0-Sieg bei Hansa Rostock.
So haben die Schwaben, zuletzt zwei Mal in Folge im Finale, die 1. Runde im DFB-Pokal erneut locker übersprungen.
"Ich freue mich extrem, so einen Start hinzulegen", betonte Pejcinovic nach seinem Dreierpack an der Ostsee, "man zahlt das Vertrauen als Stürmer am besten mit Toren zurück - das ist mir heute ganz gut gelungen. Wichtig war, dass wir weitergekommen sind".
Die nächsten Fußball-Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarHeute, 23:30 Uhr • Fussball
Das aktuelle Sportstudio live im Stream
75 Min
Bald verfügbarHeute, 23:30 Uhr • Fussball
Das aktuelle Sportstudio live im Stream
75 Min
Bald verfügbarMontag, 24.08. 17:55 • Fussball
Frauen-Bundesliga live: 1. FSV Mainz 05 – SV Werder Bremen
125 Min
Bald verfügbarMontag, 24.08. 17:55 • Fussball
Frauen-Bundesliga live: 1. FSV Mainz 05 – SV Werder Bremen
125 Min
Lob von Trainer Hoeneß: "Der Junge macht Spaß"
Während sich der gebürtige Münchner, der erst vor wenigen Wochen von Wolfsburg zum VfB wechselte, bescheiden gab, erhielt er von Trainer Sebastian Hoeneß Lob für sein Debüt.
"Das heute ist natürlich ein super Start. Der Junge macht Spaß", sagte der 44-Jährige über den Neuzugang.
Dabei zog sich die Verpflichtung des Stürmers zuletzt doch etwas hin, dennoch hatte Hoeneß immer Hoffnung auf einen Deal. "Er und wir haben nie einen Zweifel daran gelassen, dass wir das machen wollen", sagte der VfB-Coach über das lange Warten auf den Transfer-Vollzug.
Neun Pejcinovic-Tore reichten Wolfsburg nicht zum Klassenerhalt
Dass Pejcinovic nun für den VfB auf Torejagd geht, hat in erster Linie damit zu tun, dass sein Ex-Klub Wolfsburg in der Vorsaison überraschend abstieg. Die Niedersachsen mussten sich in der Relegation gegen Paderborn geschlagen geben.
Dabei kann sich Pejcinovic persönlich allerdings nur wenig vorwerfen. Immerhin traf er sowohl in der Relegation gegen den SCP, vor allem aber war er mit acht Treffern in der regulären Saison zusammen mit Mohamed Amoura der erfolgreichste VfL-Torjäger.
Ganz kleines Trostpflaster für Wolfsburg ist nun immerhin der satte Transfergewinn, den der Klub aus der Autostadt mit Pejcinovic machen konnte. Im Jahr 2022 für 3,75 Millionen Euro aus der Augsburg-Jugend verpflichtet, wechselte er nun für 25 Millionen Euro nach Stuttgart.
Folgt im September das Klopp-Debüt für Pejcinovic?
Nicht erst die drei Tore zuletzt in Rostock dürften Pejcinovic nun wohl berechtigte Hoffnungen auf einen baldigen, weiteren Karriere-Schritt machen. "Jeder, der berechtigt ist, für Deutschland zu spielen, sollte sich da draußen ruhig mal ein bisschen Mühe geben, weil ich gucken werde", sagte immerhin Bundestrainer Jürgen Klopp zuletzt bei seiner Antritts-Pressekonferenz.
Laut "Sportbild" soll Klopp im Bezug auf Pejcinovic sogar schon erste Schritte eingeleitet haben. Demnach ließ er den VfB wohl wissen, das er den Stürmer für den Neustart der Nationalmannschaft mit Blick auf die EM 2028 auf dem Zettel habe.
Offiziell hält man sich bei den Stuttgartern aber bezüglich dieses Themas bedeckt. "Er wird sich entwickeln, weiter in der Bundesliga stabilisieren. Dann kann sein Weg irgendwann in die Nationalelf führen", erklärte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.
Dennoch gut möglich, dass der aktuelle U21-Nationalspieler schon im September beim Klopp-Debüt in der UEFA Nations League zum DFB-Kader zählt. Immerhin kündigte Klopp an: "Es werden Spieler Möglichkeiten bekommen, die jetzt möglicherweise noch gar nicht damit rechnen."
Nach Nationenwechsel: Pejcinovic als DFB-Musterschüler
Dass Pejcinovic möglicherweise künftig die Möglichkeit haben wird, für Deutschlands A-Nationalmannschaft zu spielen, liegt an einem bereits in jungen Jahren vollzogenen Nationenwechsel.
Der 21-Jährige hat nämlich Wurzeln in Montenegro und in der U15 auch tatsächlich für die dortige Nationalmannschaft gespielt. Ab der U16 entschied sich Pejcinovic dann jedoch, für den DFB aufzulaufen, ist seitdem quasi ein Musterschüler aus Verbandssicht.
Er durchlief sämtliche U-Jahrgänge - und das mit teils sagenhafter Torquote. In der U17 erzielte er in 17 Partien unglaubliche 17 Treffer, in der U18 in zehn Partien ebenso zehn Treffer und in der U19 in neun Spielen neun Tore.
In der U19 und U20 hat er auch gespielt sowie getroffen, seit dem Herbst 2025 ist er nun U21-Nationalspieler (bislang sieben Spiele und zwei Tore). Und demnächst dann auch bald A-Nationalspieler?
Dir gefallen ran-News?
Mehr Fußball-News

Fußball
Bundeskanzler beim Supercup! Friedrich Merz im Stadion

Champions League
Wo wird das Playoff-Spiel zwischen Lyon und Fenerbahce übertragen?

Fußball
Franz Beckenbauer Supercup 2026 live: Borussia Dortmund vs. FC Bayern im TV, kostenlosen Joyn-Livestream und Ticker

DFB-Pokal
DFB-Pokal: Werder jubelt, Füllkrug trifft - auch Hoffenheim siegt

Bundesliga
Das sind die neuen Bundesliga-Regeln - Zeitspiel, VAR und Co.

Bundesliga
Eberl exklusiv: Das löste die Musiala-Anfälle aus









