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DFB-Team - Rudi Völler über Stadionbesuche von Nagelsmann: "War nicht so sein Ding"
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
DFB - Völler über Klopps "Noch"-Spruch
Videoclip • 02:30 Min
In der Amtszeit von Julian Nagelsmann wurde häufig kritisiert, dass der 39-Jährige nur selten im Stadion vor Ort war. DFB-Sportdirektor Rudi Völler äußert sich zu dem Thema und kritisiert die Berichterstattung über den ehemaligen Bundestrainer.
Rudi Völler hat sich beim internationalen Trainerkongress in Mainz zur Lage der deutschen Nationalmannschaft und des deutschen Fußballs geäußert.
Dabei sprach der DFB-Sportdirektor auch über Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Rudi Völler: Klopp sicher öfter im Stadion als Nagelsmann
Auf die Frage, was die Unterschiede von Jürgen Klopp zu seinem Vorgänger seien, antwortete er: "Jürgen wird sicher öfter in den Stadien sein, das war nicht so Julians Ding. Aber deshalb hat Jonathan Tah ja nicht den Elfmeter verschossen gegen Paraguay."
Und weiter: "Am Ende war es so, dass Julian nicht mehr die Lobby hatte, um mitreißen zu können. Vielleicht war er in manchen Momenten auch mal zu dünnhäutig, aber wer ist das nicht als Trainer?"
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Völler über Berichterstattung zu Nagelsmann: "Teilweise war es zu hart und einfach auch ungerecht"
Dabei sei der 39-Jährige gegen Ende seiner Amtszeit für jede seiner Entscheidungen kritisiert worden: "Egal, welche Entscheidung er getroffen hat, es wurde ihm negativ ausgelegt. Hat er Spieler kritisiert, wurde er dafür kritisiert. Hat er Spieler in Schutz genommen, wurde er dafür auch kritisiert."
Und weiter: "Teilweise war es zu hart und einfach auch ungerecht. Das habe ich ehrlich gesagt lange unterschätzt, das war mein großer Fehler. Ich habe dann versucht, während der WM hin und mal wieder einzugreifen gegenüber den Medien."
Jürgen wird sicher öfter in den Stadien sein, das war nicht so Julians Ding.
DFB-Team: Gründe für Julian Nagelsmanns Scheitern
Über die letztendlichen Gründe für Nagelsmanns Scheitern sagte Völler: "Das ist halt das Los eines Trainers im Profifußball. Am Ende wirst du an den nackten Ergebnissen gemessen, und die waren enttäuschend. Und du wirst auch an der Spielweise gemessen die war ebenfalls nicht gut."
Dennoch stärkte ihm der DFB-Sportdirektor weiter den Rücken: "Trotzdem bleibe ich dabei: Julian ist ein Top-Charakter, ein Top-Junge, der schon eine große Trainerkarriere hatte und noch eine große vor sich haben wird. Es wird nicht lange dauern, bis es weitergeht."
Auch interessant: Woltemade über verschossenen WM-Elfmeter: "Habe ich gedacht, ich bin der Clevere ..."
Und: DFB-Team - Jürgen Klopps Schattenmann Marc Kosicke im Portrait
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