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Paris Saint-Germain - TV-Rechte: Vorermittlungen gegen Klub-Präsident Al-Khelaifi
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von SIDran Mehr Sport
Mbappe-Freundin Ester Exposito wehrt sich gegen Gerüchte
Videoclip • 01:11 Min
Nasser Al-Khelaifi droht Ärger. Vorermittlungen gegen den Präsidenten von Paris St. Germain laufen, es soll um Vorteilsnahme und einen Interessenskonflikt gehen.
Dem Präsidenten von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain droht Ärger mit der Justiz. Gegen Nasser Al-Khelaifi laufen in Frankreich Vorermittlungen.
Dabei geht es um den Verdacht der illegalen Vorteilsnahme und eines Interessenkonflikts im Zusammenhang mit der Vergabe von TV-Rechten, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Der katarische Geschäftsmann ist auch Chef der beIN Media Group
Hintergrund ist eine Anzeige der Antikorruptionsorganisation Anticor. Im Zentrum steht die Rolle Al-Khelaifis bei einer Sitzung der französischen Profifußball-Liga (LFP) im Juli 2024. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die Untersuchungen bereits im April eingeleitet.
Mit den Ermittlungen wurde die Finanz- und Antikorruptionsbrigade BFAC beauftragt. Die Behörde bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Sportzeitung "L'Équipe". Der Anwalt von Al-Khelaifi wies die Vorwürfe zurück und verteidigte seinen Mandanten. Gegenüber der Nachrichtenagentur "AFP" erklärte er: "Er hat immer unabhängig, unparteiisch und objektiv gehandelt."
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PSG-Präsident: Das bedeutet eine Voruntersuchung
Eine Voruntersuchung bedeutet in Frankreich nicht, dass Anklage erhoben wurde, sondern dient zunächst der Prüfung möglicher strafrechtlich relevanter Sachverhalte.
Frühere Anschuldigungen gegen Al-Khelaifi wegen mutmaßlicher Korruption im Zuge der Bewerbungen Katars für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 und 2019 waren bereits Mitte Februar 2023 vom französischen Kassationshof endgültig aufgehoben worden. Das Gericht befand, dass die französische Justiz nicht befugt sei, ein Verfahren gegen ihn zu führen.
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