Fußball
Jürgen Klopp über Said El Mala: Angeblich empfohlener BVB-Wechsel "hat mich ein bisschen beleidigt"
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von ran.deran Fußball
DFB-Team: Jürgen Klopp legt los - und entschuldigt sich direkt
Videoclip • 04:28 Min
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat sich an seinem ersten Arbeitstag zu den Berichten über eine angebliche Empfehlung eines Wechsels von Nationalspieler Said El Mala zu Borussia Dortmund geäußert.
Jürgen Klopp hat an seinem ersten Arbeitstag als neuer Bundestrainer zu den Berichten über eine angebliche Empfehlung eines Wechsels von Said El Mala zu Borussia Dortmund Stellung bezogen und diese entschieden zurückgewiesen.
"Es hat mich ein bisschen beleidigt, dass die Leute denken, ich wäre so dämlich, in meiner ersten Amtshandlung einen Spieler anzurufen und ihm zu sagen: 'Der BVB würde gut zu dir passen.' Das habe ich natürlich nicht gemacht. Das ist nicht meine Aufgabe", dementierte der 59-Jährige gegenüber "DFB-TV".
Und weiter: "Sollte ich in der Zukunft mit einem Spieler mal länger zusammengearbeitet haben und er dann kommt, um mich zu fragen, dann würde ich ihm einen Ratschlag geben. Aber der wäre nicht gefärbt dadurch, ob ich mal beim Verein gearbeitet habe oder nicht. Es geht immer nur um den Spieler. Said El Mala ist bestimmt ein netter Kerl, aber wir haben natürlich nicht darüber gesprochen", stellte Klopp klar.
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Wechsel von El Mala geplatzt - BVB-Bosse erklären Rückzug
Nach wochenlangen Verhandlungen ist der Transfer des Shootingstars vom 1. FC Köln zum BVB geplatzt. "Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden", sagte BVB-Sportchef Ricken der "Funke Mediengruppe".
Man habe in den vergangenen Tagen "offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen", führte Ricken weiter aus.
Dortmunds Geschäftsführer Carsten Cramer verteidigte den Rückzug aus dem Werben um den Nationalspieler am Rande des Testspiels gegen die AS Rom (2:2) gegenüber "Sky": "Wir sind mutig, aber wir müssen am Ende die Kirche auch im Dorf lassen. Wir wollten etwas riskieren, aber wir dürfen eben auch nicht den Fehler machen, übermütig oder gar größenwahnsinnig zu werden."
El Mala steht noch bis 2030 beim "Effzeh" unter Vertrag. Medienberichten zufolge sollen die Kölner weiterhin ca. 50 Millionen Euro für den 19-jährigen Offensivspieler verlangen.
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