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Kylian Mbappe: Teures Meme! Chinesische Sponsoren beenden Kooperation - Superstar entschuldigt sich

Aktualisiert:

von SID

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Diktator-Meme: Mbappé verliert chinesische Sponsoren

Videoclip • 01:13 Min • Ab 12


Kylian Mbappe verliert wegen eines mutmaßlichen Scherzes über ein virales Meme von Chinas Staatsgründer Mao Zedong zwei große Sponsoren-Deals.

Superstar Kylian Mbappe (27) hat nach einem mutmaßlichen Scherz über Chinas Staatsgründer Mao Zedong zwei große Sponsoren verloren. Der chinesische Sportgetränke-Hersteller Dongpeng und der Molkereikonzern Mengniu beendeten ihre Zusammenarbeit mit dem Kapitän der französischen Nationalmannschaft mit sofortiger Wirkung. Auslöser war offenbar ein im Internet verbreitetes Video. In diesem sagt Mbappe, das lustigste Meme, das er je gesehen habe, sei eines, bei dem sein Gesicht per Photoshop auf das Gesicht eines "chinesischen Diktators" montiert worden sei.

Dongpeng erklärte in einer Mitteilung: "Unser Unternehmen verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jedem Verhalten, das nationale Gefühle beleidigt." Mbappé, Stürmer von Real Madrid, ist unter anderem mit seinem Gesicht auf den Etiketten der Getränkeflaschen abgebildet. Auch Mengniu zog nach und erklärte: "Mit sofortiger Wirkung beendet unser Unternehmen jede Zusammenarbeit mit Kylian Mbappe." Der Konzern lehne "jegliche Worte oder Handlungen, die die Gefühle des chinesischen Volkes verletzen", strikt ab.

Nun entschuldigte sich Mbappe für seine Aussage: "Meine Äußerung war unüberlegt, und mir ist nun klar, dass sie viele Menschen in China und in chinesischen Gemeinschaften auf der ganzen Welt verletzt hat", erklärte der Superstar von Real Madrid am Dienstag in einer Stellungnahme.

"Ich entschuldige mich bei allen, die sich durch meine Worte verärgert gefühlt haben. Das war absolut nicht meine Absicht. Ich habe tiefen Respekt vor dem chinesischen Volk und seiner Geschichte, und es tut mir aufrichtig leid", sagte Mbappe weiter.

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Chinas Außenministerium schaltet sich ein

Sogar das chinesische Außenministerium schaltete sich ein. "Wir haben die entsprechenden Berichte zur Kenntnis genommen", erklärte ein Sprecher. Er fügte an: "Worte und Taten, die die Gefühle des chinesischen Volkes verletzen, stoßen natürlich auf einhellige Ablehnung in allen Teilen der chinesischen Gesellschaft."

In China gelten Witze über Mao Zedong, den 1976 verstorbenen Staatsgründer der Volksrepublik, als besonders sensibles Thema. Entsprechend groß fiel die Reaktion in den Sozialen Medien aus. Auf der Plattform Weibo entwickelte sich das Ende der Partnerschaft von Mbappe und Dongpeng zu einem der meistdiskutierten Themen.

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