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Fußball

Nach Tod von spanischem Fußballer Jesus de Miguel: Polizei leitet Ermittlungen ein

Aktualisiert:

von SID

Bild: picture alliance/Photoshot/SID


Der spanische Fußballer Jesus de Miguel ist nach einem Zusammenprall im Krankenhaus verstorben. Nun ermittelt die Polizei.

Der Stürmer Jesus de Miguel des spanischen Fußball-Zweitligisten CD Teneriffa ist nach einem heftigen Zusammenprall im Krankenhaus verstorben. Das teilte der Klub am Dienstagmorgen mit.

"Von Schmerz erfüllt, mit einem Kloß im Hals und unfähig zu glauben, dass es wahr ist, geben wir vom CD Tenerife den tragischen Tod von Jesús de Miguel Alameda bekannt, der an diesem Dienstag, dem 3. November 2026, um 8:00 Uhr verstorben ist", schrieb der Klub auf "X".

"Es gibt keine tröstenden Worte; nichts kann dieses von Trauer überquellende Gefühl lindern. Wir stehen an der Seite seiner zutiefst erschütterten Familie, an der Seite seiner Liebsten und an der Seite des gesamten Tinerfeñismo, der heute um diesen grausamen Ausgang weint. Die Familie von Jesús de Miguel dankt für jede einzelne der erhaltenen Beileidsbekundungen und bittet zugleich von Herzen um größtmöglichen Respekt für ihre Privatsphäre in diesen schrecklichen Momenten", heißt es weiter.

Die zutiefst schockierten Mitspieler nahmen gemeinsam am Krankenhaus Abschied, vor dem Stadion von CD Teneriffa stellten Fans Kerzen auf und legten Blumensträuße nieder. Spanien weint um Jesús de Miguel - der tragische Tod des Aufstiegshelden hat die Kanaren-Insel und den gesamten Fußball im Lande am Dienstag in "unermessliche Trauer" gestürzt.

"Mit tiefem Schmerz, einem Kloß im Hals und unfähig zu glauben, dass dies wahr ist", verkündete der Zweitligist am Morgen jene traurige Nachricht, die so viele gefürchtet hatten: Der Stürmer aus Madrid ist im Alter von nur 30 Jahren an den Folgen eines schweren Zusammenpralls während des Ligaspiels gegen den FC Andorra verstorben.

Nach Tod von de Miguel: Polizei leitet Ermittlungen ein

De Miguel, der seine Partnerin María und die gemeinsame, 16 Monate alte Tochter Carla hinterlässt, erlag demnach um 8.00 Uhr seinen Verletzungen. "Es gibt keine tröstenden Worte", nichts könne diese Trauer lindern, schrieb der Klub in seiner Mitteilung: "Wir stehen an der Seite seiner trauernden Familie, seiner Angehörigen, von ganz Teneriffa, das heute diesen grausamen Verlust betrauert."

Die Tragödie hatte sich am Montagabend in der siebten Minute der Nachspielzeit beim Stand von 2:2 ereignet. Bei einem Konter sprintete de Miguel einem langen Ball hinterher, als auch Andorras Torhüter Jesus Owono Richtung Mittellinie stürmte.

Dort kam es zur fatalen Kollision: Owono traf den Angreifer schwer am Kopf, de Miguel blieb regungslos liegen. Der Keeper sah die Rote Karte, Schiedsrichter Manuel Perez brach die Partie angesichts der dramatischen Szenen und unter Tränen sämtlicher Spieler umgehend ab.

Die spanische Polizei kündigte am Dienstagmittag Ermittlungen wegen der Umstände des Todes an.

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Jesus de Miguel brach schon im Krankenwagen zusammen

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge erlitt de Miguel auf dem Weg ins Krankenhaus einen Herzstillstand. Er wurde wiederbelebt, es gab trügerische Hoffnung: Am Abend sprach der Klub noch von einem "stabilen Zustand trotz der Schwere der Verletzungen", der Stürmer lag bewusstlos auf der Intensivstation. In der Nacht verschlechterte sich sein neurologischer Zustand dramatisch, am Morgen folgte die Todesnachricht. Teneriffa bat "um größtmögliche Achtung" der Privatsphäre der Familie "in dieser schweren Zeit".

Die Anteilnahme ist enorm. Der spanische Verband RFEF sagte die nationalen Pokalspiele am Abend ab, die Europäische Fußball-Union (UEFA) kündigte eine Schweigeminute bei allen Europapokalspielen in dieser Woche an, spanische Klubs wie Real Madrid hielten schon am Vormittag beim Training inne. "So viel Trauer. Mir fehlen die Worte", schrieb Superstar Kylian Mbappé bei Instagram. "Ich bin mit dem Herzen bei euch", kommentierte die Tennis-Ikone Rafael Nadal.

Der FC Andorra und sein prominenter Vereinspräsident Gerard Piqué zeigten sich ebenfalls tief betroffen. "Mit gebrochenem Herzen und völlig niedergeschmettert möchten wir der Familie, all seinen Kollegen, Freunden und CD Teneriffa unser aufrichtiges Beileid aussprechen", schrieb der Klub. Zahlreiche andere Klubs aus dem In- und Ausland schlossen sich den Beileidsbekundungen an.

De Miguel stammte aus Madrid und wurde in der Jugend von CD Leganés ausgebildet. 2025 wechselte er nach Teneriffa, wurde dort zu einem der Leistungsträger und führte den Traditionsklub im Sommer mit elf Treffern zum Aufstieg in die Segunda División. Zudem war er Mitglied im Verwaltungsrat der Gewerkschaft spanischer Fußballspieler.

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