Fußball
Nächster FIFA-Eklat? Verband um Präsident Gianni Infantino wohl am Versuch zur Super-League-Gründung beteiligt
Aktualisiert:
von SID:newstime
FIFA stärkt Infantino den Rücken
Videoclip • 01:01 Min • Ab 12
Nächster Skandal um die FIFA und Präsident Gianni Infantino? Laut einem Bericht sollen sie am gescheiterten Super-League-Projekt beteiligt gewesen sein.
Der Fußball-Weltverband kommt nicht zur Ruhe. Nach dem geplatzten Investorenplan von Gianni Infantino gibt es nun Gerüchte um eine angebliche Beteiligung der FIFA am 2021 krachend gescheiterten Super-League-Projekt, wie der "Guardian" berichtet.
Die britische Tageszeitung verweist in seinen Berichten auf ein angeblich vorliegendes Term Sheet. Darin werde laut des Blattes deutlich, in welchem Umfang die Führung unter Infantino in das Vorhaben verwickelt war.
Demnach habe der Präsident des Weltverbandes ohne Absprache mit den Mitgliedsverbänden Gespräche geführt, den am Widerstand von Fans, Vereinen und Nationalverbänden gescheiterten europäischen Abspaltungswettbewerb "FIFA Super League" zu nennen. Es sei eine mindestens zwölfjährige Partnerschaft zwischen der FIFA und der Super League vorgesehen gewesen. Außerdem habe ein Joint Venture vorgeschlagen werden sollen, das deren kommerzielle Aktivitäten geleitet hätte.
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Besondere Führungs- und politische Rechte für die FIFA
Teil der Pläne sei wohl auch ein "globaler Klubwettbewerb" als Variante der erweiterten FIFA-Klub-Weltmeisterschaft gewesen, der direkt mit der Super League verknüpft werden sollte. Außerdem lege das Term Sheet dar, dass die Mitgliedsverbände bei der Durchsetzung von Plänen zur Reduzierung der Anzahl der Länderspielfenster außen vorgelassen werden sollten. Gleichzeitig würden dem Weltverband durch eine "Golden Share" besondere Führungs- und politische Rechte eingeräumt.
Infantino wohl an Projekt beteiligt
Infantino habe laut "Guardian" zu einer Reihe von FIFA-Mitarbeitern gehört, die an dem Projekt beteiligt waren und soll über dessen Fortschritt umfassend informiert gewesen sein. Ein Term Sheet ist zwar nicht bindend, stellt jedoch in der Regel den Vorläufer eines endgültigen Vertrags dar. Es sei allerdings unklar, ob Infantino und die FIFA ihre Rolle in dem Projekt über die Phase des Term Sheets hinaus weiterverfolgt haben.
Auch interessant: FIFA-Statement: Rückendeckung für Gianni Infantino - Gegenangriff auf Kritiker Und: "Infanti-No Go": Pressestimmen zum Infantino-Verbleib
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