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DFB-Team: Oliver Bierhoff schaltet sich in Debatte um Joshua Kimmich ein - "Keine zwei Meinungen"
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von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:23 Min
Die Stammplatz-Debatte um DFB-Kapitän Joshua Kimmich nimmt Fahrt auf, obwohl alle Beteiligten beschwichtigen. Jetzt äußert sich der frühere DFB-Boss Oliver Bierhoff zu der Personalie und warnt vor voreiligen Schlüssen.
Bundestrainer Jürgen Klopp lehnt eine Debatte um seinen Kapitän ab – und doch wird in den vergangenen Tagen immer heftiger über Joshua Kimmich diskutiert.
Zunächst machte die Runde, dass Kimmich nur widerwillig nach zwei Länderspielen wieder aus dem DFB-Camp abgereist war. Dann zeigte die Nationalmannschaft im Nations League-Spiel gegen Serbien (2:0) die bis dato beste Leistung unter Klopp - ohne den Bayern-Star.
Tom Bischof, Aleksandar Pavlovic und Florian Wirtz harmonierten perfekt, Kimmich vermisste an jenem Abend niemand.
Steht der Kapitän doch vor der Entmachtung? Klopp reagierte genervt auf die Journalistenfragen. "Ich geb auf. Macht, was ihr wollt", kommentierte er auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel in Griechenland (ab 20:45 Uhr im Liveticker). Wohlwissend, dass er die mediale Debatte so kaum stoppen wird.
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Bierhoff: "Stammplatz-Frage ist voreilig"
Jetzt schaltete sich der ehemalige DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff in die Diskussion ein und stellte sich sowohl hinter den Bundestrainer als auch hinter den Kapitän.
"Jürgen Klopp hat mit dem 44-Mann-Kader eine bewusste Entscheidung getroffen, um in dieser Phase vielen Spielern eine Chance zu geben. Dass Joshua am liebsten geblieben wäre, zeigt doch nur seinen Ehrgeiz. Das wollen wir ja sehen", so Bierhoff in der "Bild".
Natürlich habe der Serbien-Sieg die öffentliche Debatte befeuert. Es sei aber mit Blick auf die Kaderbreite erfreulich.
"Es ist absolut positiv, dass eine junge Achse so befreit aufspielt. Daraus eine generelle Stammplatz-Frage abzuleiten, ist voreilig", führte Bierhoff weiter aus: "Jürgen Klopps Reaktion sagt doch alles. Er hat sich an dieser von außen herbeigeredeten Krise nicht beteiligt und im selben Atemzug betont, dass Joshua für ihn ein absoluter Schlüsselspieler ist. Intern gibt es da keine zwei Meinungen."
Beenden kann die Debatte allerdings nur einer: Kimmich selbst - mit überzeugenden Leistungen auch in der Nationalmannschaft, sobald er wieder mit dabei ist.
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