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Regionalliga-Nordost: Rassismus-Skandal sorgt für Entsetzen

Aktualisiert:

von ran.de

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FC Bayern: Herr Kompany, ist Ihre Abwehr zu anfällig?

Videoclip • 02:08 Min


Rassismus-Vorwürfe überschatten das Regionalliga-Duell zwischen dem FSV Zwickau und Rot-Weiß Erfurt. Erfurts Raphael Assibey-Mensah berichtet von beleidigenden Rufen aus dem Zwickauer Fanblock und kritisiert den Umgang mit dem Vorfall.

In der Regionalliga Nordost ist die Partie zwischen dem FSV Zwickau und dem FC Rot-Weiß Erfurt (2:1) von einem Rassismus-Vorwurf überschattet worden.

Das Spiel wurde in der zweiten Halbzeit kurzzeitig unterbrochen, nachdem Erfurts Raphael Assibey-Mensah rassistisch beleidigt worden sein soll. Die mutmaßlichen Rufe kamen laut Berichten aus dem Zwickauer Fanblock, ein Verantwortlicher konnte jedoch nicht identifiziert werden.

Assibey-Mensah schilderte die Situation nach der Partie: "Benny hat einen Spieler gefoult und ein Mann aus dem Fanblock rief 'Afrikaner raus!'." Er habe den Zuschauer daraufhin direkt angesprochen, dieser habe jedoch weitergerufen. "Wir sind nicht (in) 1947. Der Osten hat sich entwickelt. Natürlich gibt es noch einige, die unterentwickelt sind."

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Rassismus-Vorwürfe bei Zwickau vs. Erfurt: Person kann nicht identifiziert werden

Der Angreifer, der selbst eine Saison in Zwickau gespielt hatte, äußerte zudem Unverständnis darüber, dass die Person nicht ermittelt werden konnte: "Ich habe gezeigt, wer es ist. […] Komisch, dass man ihn nicht findet. Das ist für mich kein Zufall. Der muss raus." Solche Vorfälle hätten "nichts im Fußball zu suchen", so Assibey-Mensah weiter.

Sportlich verlief die Partie zunächst ausgeglichen, ehe Erfurt kurz nach der Pause in Führung ging (47.). Nach zwei Platzverweisen gegen die Gäste kippte die Begegnung, Zwickau glich per Elfmeter aus (79.) und erzielte wenig später den Siegtreffer zum 2:1 (82.).

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