Fußball
DFB vs. FIFA - Rettig: "Irreparabler Vertrauensverlust" für Gianni Infantino
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von SID:newstime
Droht Infantino jetzt der WM-Boykott?
Videoclip • 01:55 Min • Ab 12
Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig sieht das Verhältnis des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum FIFA-Präsidenten Gianni Infantino auf Dauer zerstört. "Das ist aus meiner Sicht ein irreparabler Vertrauensverlust - und nicht nur zum DFB", sagte Rettig in einem Interview mit dem Stern.
Rettig nannte dafür nach der Affäre um den gescheiterten WM-Investorendeal zwei Gründe. Einerseits die "Art und Weise, wie diese Entscheidung herbeigeführt wurde - Stichwort stilles Kämmerlein - und die unlauteren Köder, die ausgeworfen wurden".
Und andererseits "den Inhalt. Daran sieht man auch, dass Herr Infantino sich mittlerweile mit Menschen umgeben hat, die von außerhalb des Fußballs kommen."
Infantino hatte versucht, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Turnieren an Investoren zu verkaufen. Dabei habe der FIFA-Chef versucht, "den Weg über Überraschung, Zeitdruck und vor allem diesen 20-Millionen-Köder zu gehen", betonte Rettig: "Das ist in höchstem Maße ungehörig. Was hier verkauft werden sollte, ist ein unbezahlbarer immaterieller Vermögenswert."
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