WM
Gianni Infantino ohne Verständnis für die Kritik: "Niemand verkauft den Fußball"
Aktualisiert:
von SIDran Fußball Bundesliga
Hoeneß über FIFA-Boykott: "Kannst du in die Tonne treten"
Videoclip • 02:00 Min
Der Weltverband bekommt für seine Investoren-Pläne heftigen Gegenwind, will den Konsultationsprozess aber dennoch fortsetzen.
Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt.
Der Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.
Kommende Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarHeute, 14:00 Uhr • Mehr Sport
Die Curling-EM live im Stream
120 Min
Bald verfügbarHeute, 14:00 Uhr • Mehr Sport
Die Curling-EM live im Stream
120 Min
FIFA bekräftigt: "Niemand verkauft den Fußball"
Die Gründung einer Tochtergesellschaft namens FIFA Forward Enterprise (FFE) sei ausschließlich vorgeschlagen worden, "um sicherzustellen, dass alle FIFA-Mitgliedsverbände die Möglichkeit haben, die kommerziellen Chancen des Fußballs in ihren jeweiligen Ländern sinnvoll zu nutzen", führte der Weltverband aus und betonte: "Niemand verkauft den Fußball." Dies sei etwas, das die FIFA "niemals in Betracht ziehen würde."
Am Dienstag dieser Woche war bekannt geworden, dass die FIFA und ihr Präsident Gianni Infantino Anteile der WM und weiterer Turniere an private Investoren verkaufen wollen.
Dafür gab es von vielen Seiten heftigen Gegenwind: Die UEFA beschloss während einer digitalen Schaltkonferenz aller 55 Mitgliedsverbände (von 211 FIFA-Verbänden) am Donnerstag den Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall, dass Infantino sein Vorhaben durchdrückt bzw. auch nur weiterverfolgt.
Am Mittwochabend schloss sich der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Verband CONCACAF (41 Mitglieder) den Europäern an und lehnte Infantinos Pläne ab. Infantino hatte den Mitgliedsverbänden zuvor eine Frist bis zum 19. September gesetzt, um den Plänen zuzustimmen. Eine einfache Mehrheit unter den 106 Mitgliedern sei demnach ausreichend, um das Investoren-Vorhaben durchzusetzen.
Dir gefallen ran-News?
Mehr Fußball-News

Bundesliga
Eberl spricht Kimmich Mut zu: "Das Leben ist ein anderes für Jo"

Bundesliga
Bayern-Star verpasst den Klassiker - Kimmich wieder im Training

FC Bayern München
Das steckt wirklich hinter der Erkrankung von Kompany

Fußball
1860 München vs. TSV Buchbach heute live: Regionalliga-Duell im Free-TV, Stream und Ticker

DFB-Pokal
DFB-Pokal: Auslosung zum Achtelfinale im Free-TV, Joyn-Livestream und Ticker - alle Infos im Überblick

Bundesliga
FC Bayern vs. BVB live: Bundesliga-Topspiel im TV, Livestream und Ticker - alle Infos im Überblick










