WM
WM-Verkauf: UEFA verkündet Boykott-Entscheidung wegen Investoren-Plänen von Gianni Infantino
Aktualisiert:
von SIDAuf Joyn ansehen
Widerstand gegen Infantino-Pläne wächst
Videoclip • 01:45 Min • Ab 12
Die UEFA droht im Machtkampf mit dem FIFA-Präsidenten mit maximaler Eskalation. Bei einer Dringlichkeitssitzung einigten sich die Mitglieder auf eine Boykott-Drohung.
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag wurde ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Das teilte die UEFA in einem Statement mit.
"Die UEFA und ihre 55 Mitgliedsverbände stehen geschlossen zusammen. Wir lehnen den Vorschlag der FIFA, Eigentumsanteile an der Weltmeisterschaft und anderen FIFA-Wettbewerben auf private Investoren zu übertragen, einstimmig und unmissverständlich ab", hieß es. Die Weltmeisterschaft dürfe nicht als "Anlageprodukt behandelt werden. Sie ist eines der größten Vermächtnisse des Fußballs." Die Weltmeisterschaft stehe "nicht zum Verkauf".
Zum kompletten Statement der UEFA
Die FIFA und ihr Präsident sind in ihrem Plan, Anteile an der WM zu verkaufen, offensichtlich bereits fortgeschritten. Laut übereinstimmender Medienberichte soll Infantino den Mitgliedsverbänden eine Zustimmungsfrist bis zum 19. September gesetzt haben. Die Verbände werden mit hohen Summen und der Aussicht auf eine nochmals erweiterte WM geködert. Eine einfache Mehrheit soll ausreichen, um die Vorhaben umzusetzen. Ein Boykott der UEFA könnte Infantinos Pläne massiv ins Wanken bringen.
Die nächsten Fußball-Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarHeute, 19:00 Uhr • Fussball
Supercup der Frauen: FC Bayern - VfL Wolfsburg
150 Min
Bald verfügbarHeute, 19:00 Uhr • Fussball
Supercup der Frauen: FC Bayern - VfL Wolfsburg
150 Min
Bald verfügbarSonntag, 16.08. 10:00 • Fussball
2. Bundesliga pur: Highlights des Spieltags
60 Min
Bald verfügbarSonntag, 16.08. 10:00 • Fussball
2. Bundesliga pur: Highlights des Spieltags
60 Min
DFB-Boss Neuendorf schließt sich Kritik an
Der heftigen Kritik aus vielen Richtungen hatte sich am Mittwoch auch Bernd Neuendorf angeschlossen. Es sei "ein fatales Zeichen, die Fußball-WM für Investoren zu öffnen. Der Fußball lebt von der Akzeptanz der Gesellschaft, wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einem Interview mit der "Sportschau und dem ZDF".
Infantinos Pläne seien "überaus problematisch und nicht zustimmungsfähig". Der FIFA-Chef verteidigt sein Vorhaben energisch. Dieses sei "eine Gelegenheit, keine Verpflichtung", sagte Infantino. Er verspreche sich davon die "Erschließung bisher nicht realisierter Werte". Die "kommerzielle Seite des Fußballs" zu stärken, sei der logische nächste Schritt in der Entwicklung.
Auch interessant: WM-Verkauf? Alle Infos zum FIFA-Knall im News-Ticker Und: Infantino könnte Gehalt wohl verzehnfachen
Dir gefallen ran-News?
Mehr Fußball-News

Bundesliga
Bayern-Sorgen um Musiala und Laimer

Fußball
Telekom Cup live: Bayern gewinnen - Sorgen um Musiala und Laimer

Bundesliga
Statt El Mala: Kommt ein Grieche zum BVB?

Fehlstart perfekt: Fortuna weiter ohne Punkt

Fußball
Peinlich-Auftakt: Sane bei Gala unter Beschuss

2. Bundesliga
Sieg gegen Absteiger: Hertha-Traumstart perfekt








