Fußball
Gianni Infantino: UEFA greift FIFA-Boss frontal an - "Schäbiger Deal"
Aktualisiert:
von SIDran Fußball Bundesliga
Tah über WM-Boykott: "Finde klare Haltung gut"
Videoclip • 01:35 Min
Nach dem Ende der FIFA-Investorenpläne greift die UEFA Gianni Infantino frontal an. Sie kritisiert, die FIFA-Spitze habe das Vertrauen der Fußballfamilie verloren.
Die Europäische Fußball-Union UEFA hat nach dem vorläufigen Ende der FIFA-Investorenpläne mit erstaunlich deutlichen Worten einen Kulturwechsel im Weltverband gefordert. Dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino warf die UEFA vor, einen "schäbigen und undurchsichtigen Deal" eingefädelt zu haben.
"Die aktuelle FIFA-Führung hat nicht nur das Vertrauen der UEFA, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußballfamilie verloren", hieß es in einer UEFA-Stellungnahme am Samstagmittag.
Und weiter: "Wir können nicht länger so weitermachen mit geheimen, in Windeseile durchgepeitschten Plänen, die von anonymen Akteuren ausgeheckt werden und dem Fußball nur zweifelhaften Nutzen bringen. Wir müssen die Verantwortlichen ermitteln und zur Rechenschaft ziehen."
Die UEFA dankte all jenen, "die dem FIFA-Präsidenten deutlich gemacht haben, dass Fußball nicht käuflich ist". Es sei "ein Sieg für den gesamten Fußball. Doch das darf nicht das Ende der Geschichte sein."
Die nächsten Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarHeute, 19:00 Uhr • Darts
World Series of Darts 2026 im Livestream
240 Min
Bald verfügbarHeute, 19:00 Uhr • Darts
World Series of Darts 2026 im Livestream
240 Min
Bald verfügbarHeute, 22:10 Uhr • WWE
WWE NXT live im Stream
105 Min
Bald verfügbarHeute, 22:10 Uhr • WWE
WWE NXT live im Stream
105 Min
UEFA mit deutlichen Vorwürfen gegen Infantino
Weiter warf die UEFA Infantino vor, gegen zwei seiner Wahlversprechen eklatant verstoßen zu haben: Der Schweizer hatte 2015 Transparenz angekündigt sowie die Verwendung der FIFA-Gelder zum Wohle sowie zur Entwicklung des Fußballs.
"Beide Versprechen hat er nicht eingehalten. Der schäbige, hinter verschlossenen Türen ausgehandelte und undurchsichtige Deal, den er durchzusetzen versuchte, war alles andere als transparent. Und trotz Reserven von über fünf Milliarden Dollar hat er es auch versäumt, das Geld der Verbände zum Wohle des Fußballs einzusetzen", hieß es in dem Statement.
Deshalb werde die UEFA "unverzüglich mit Partnern und Interessengruppen weltweit und aus allen Bereichen des Fußballs zusammenarbeiten, um einen neuen Weg für die Verteilung der Ressourcen im Rahmen des bestehenden FIFA Forward-Programms vorzuschlagen".
Mehr Fußball-News

Nations League
UEFA beschließt Reform der Nations League

Nations League
Jürgen Klopps erster DFB-Kader: "Ich würde mir oder uns gerne die Fahne zurückholen"

WM
Klopp-Debüt im Retro-Trikot: Erinnerungen an 1990

Fußball
Das sind Klopps beste Aussagen von der DFB-Pressekonferenz

Nations League
Klopp verzichtet auf Undav: Das sind die Gründe

Fußball
XXL-Kader: Darum darf Klopp so viele Spieler nominieren









