Fußball
Gianni Infantino unter Beschuss: Auch FIFA-Direktor und Trainer-Ikone Arsene Wenger kritisiert Investoren-Plan
Aktualisiert:
von SID:newstime
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Videoclip • 55 Sek • Ab 12
Trainer-Ikone Arsene Wenger reiht sich in die Liste der Infantino-Kritiker ein. Der FIFA-Direktor der Abteilung für globale Fußballentwicklung sieht sich zu einer Klarstellung gezwungen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält nach seinem gescheiterten Investorendeal auch aus dem eigenen Lager weiter Gegenwind.
"Ich war an diesem Plan nicht beteiligt und habe erst aus der Presse von diesem Vorhaben erfahren", sagte Trainer-Ikone Arsene Wenger, der seit 2019 als Direktor der Abteilung für globale Fußballentwicklung für den Weltverband arbeitet.
Er sehe sich deshalb zu einer "Klarstellung" gezwungen.
"Die Entscheidung, das Projekt zurückzuziehen, war absolut notwendig und unumstritten", schrieb der 76-Jährige in seinem Statement.
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FIFA: Kritik an Infantino mehrt sich
Die Kritik von Wenger folgt dem Rücktritt von Infantinos leitendem Berater Carlos Cordeiro sowie der Äußerung von FIFA-Generaldirektor Kevin Lamour, der die Mitarbeiter des Weltverbandes vom Präsidenten "getäuscht" sah.
Das umstrittene Investorenvorhaben gilt als Alleingang und Hinterzimmerdeal von Infantino.
Der Schweizer hatte versucht, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Turnieren an Investoren zu verkaufen.
Nach heftigem Widerstand gab er den Plan auf. Mittlerweile haben zahlreiche europäische Verbände ihre Unterstützung für seine Wiederwahl im März 2027 zurückgezogen, womöglich drängen einige Nationen sogar auf einen früheren Rückzug des Schweizers.
Auch interessant: Trikot-Gate bei WM: Oliver Baumann schießt gegen FIFA Und: "Kommt Erpressung gleich": Schwere Vorwürfe gegen Infantino
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