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Fußball-WM

Investorenpläne gescheitert: Die Erklärung von FIFA-Boss Gianni Infantino im Wortlaut

Veröffentlicht:

von ran.de/SID

ran Fußball Bundesliga

Tah über WM-Boykott: "Finde klare Haltung gut"

Videoclip • 01:35 Min


Der Fußball-Weltverband FIFA und Boss Gianni Infantino gegen die WM-Investorenpläne auf. ran zeigt das Statement des Schweizers im Wortlaut.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach massiver Kritik seine Investorenpläne aufgegeben. Die Idee von FIFA und Boss Gianni Infantino, die Weltmeisterschaft künftig zu privatisieren, hatte weltweit für Empörung gesorgt.

Die Kontinentalverbände UEFA, CONCACAF und AFC kündigten massiven Widerstand an, am Ende wurde der Druck zu groß.

In der Nacht zu Samstag gab Infantino mit einem Statement bekannt, dass die Investorenpläne nicht weiter verfolgt werden. ran zeigt das Aussagen im Wortlaut.

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Das Statement von Gianni Infantino im Wortlaut:

Das Projekt "FIFA Forward Enterprise" sollte eine Grundlage dafür schaffen, unsere FIFA-Mitgliedsverbände und unseren Sport weltweit weiter zu stärken – insbesondere in jenen Ländern, in denen Unterstützung am dringendsten benötigt wird.

Zudem sollte dies – wie von Anfang an betont – nur unter der Voraussetzung geschehen, dass eine Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände das Vorhaben unterstützt, und stets auf der Basis eines Konsultationsprozesses mit diesen Verbänden, dem FIFA-Rat, den Konföderationen sowie weiteren Interessenträgern.

Nach sorgfältiger Abwägung aller Standpunkte ist deutlich geworden, dass das Projekt zu einer Spaltung geführt hat, die – ungeachtet des Ausmaßes der Unterstützung – nicht mehr im Sinne des ursprünglich verfolgten Ziels ist.

Unser Ziel war und ist es stets, zu vereinen und Verbesserungen zu bewirken. Folglich wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.

Für die Zukunft ist es meine Absicht, alle interessierten Parteien in den kommenden Tagen und Wochen wieder zusammenzubringen – geleitet von unserem gemeinsamen Interesse am Fußball und mit dem Ziel, den Fußball überall weiter voranzubringen, insbesondere in jenen Ländern, die unsere Unterstützung am meisten benötigen.

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