USA-Stürmer Balogun nicht mehr gesperrt
Trump-Anruf bei FIFA-Boss Infantino wegen Roter Karte? "Fatales Signal der FIFA"- Pressestimmen zur Causa Balogun
Aktualisiert:
von SID/ranran Fußball
WM 2026: "Nur noch Mafia" - Fans entsetzt nach Balogun-Entscheidung
Videoclip • 01:41 Min
US-Stürmer Florian Balogun darf trotz seiner Roten Karte bei der WM 2026 spielen
US-Stürmer Folarin Balogun darf im Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (02.00 Uhr MESZ, ARD und im Joyn-Stream) spielen, obwohl er nach seiner Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina ursprünglich für ein Spiel gesperrt worden war.
US-Präsident Donald Trump soll nach übereinstimmenden Medienberichten mehrfach mit FIFA-Boss Gianni Infantino telefoniert haben, bevor die Sperre durch den Weltverband aufgehoben wurde. Die internationale Presse reagiert mit Verwunderung und Unverständnis.
Deutsche Presse über Causa Balogun: "Fatales Signal der FIFA"
Kicker: "Trump und Infantino bewerben sich um den Weltpokal für Instinktlosigkeit. Dass US-Torjäger Balogun trotz Roter Karte nun doch im Achtelfinale spielen darf, ist ein fatales Signal der FIFA. Der Glaube an Wettbewerbsgerechtigkeit ist dahin."
Süddeutsche Zeitung: "Der wichtigste Stürmer des US-Teams sieht die rote Karte, aber die Fifa nimmt seine Sperre zurück – offenbar nach einem Anruf von Donald Trump persönlich. Jetzt geht es bei der WM 'um die Integrität des Fußballs'."
ntv: "Keine Sperre für US-Star Balogun. Trump und Infantino verstecken den WM-Skandal nichtmal."

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Presse in den USA: "Trumps Rolle nun im Fokus"
New York Times: "Präsident Donald Trump war während dieser Weltmeisterschaft eine schwer greifbare Persönlichkeit. Oder zumindest war er das bis Mitte letzter Woche, als er zum Telefon griff, um Gianni Infantino, den FIFA-Präsidenten, anzurufen und um eine Überprüfung der Sperre für ein Spiel zu bitten, die gegen den US-Stürmer Folarin Balogun verhängt worden war, nachdem dieser beim 2:0-Sieg der Mitausrichter im Sechzehntelfinale wegen eines Fouls an Tarik Muharemovic aus Bosnien und Herzegowina die Rote Karte erhalten hatte."
New York Post: "Er hat die Trump-Karte ausgespielt! Präsident Trump bat den FIFA-Präsidenten, die Sperre des Shootingstars der US-Nationalmannschaft nach einer Roten Karte zu überprüfen – noch bevor der Verband überraschenderweise bekannt gab, dass dieser im entscheidenden Spiel am Montag gegen Belgien spielen dürfe."
CNN: "Die FIFA hat die Fußballwelt verblüfft, indem sie dem US-Amerikaner Folarin Balogun am Montag den Einsatz gestattet hat. Trumps Rolle steht nun im Fokus der Aufmerksamkeit."
Belgische Presse wundert sich über angebliche Trump-Intervention
Het Laatste Nieuws: "Empörung bei der WM. Die FIFA hat die Sperre von Folarin Balogun aufgehoben, sodass der US-Stürmer nun doch gegen die Roten Teufel antreten darf. Bemerkenswert: Wenige Tage vor dieser Entscheidung telefonierte US-Präsident Donald Trump mit FIFA-Präsident Gianni Infantino. Mehreren Quellen zufolge, darunter der New York Times, drängte er dabei darauf, die Sperre zu revidieren."
Nieuwsblad: "Damit hatte Rudi Garcia nicht gerechnet. Das Team USA kann gegen Belgien doch auf den Torjäger Folarin Balogun zurückgreifen. Moment mal, war der Stürmer nicht gesperrt? Nicht mehr – möglicherweise dank eines Anrufs von ... Donald Trump."
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Englische Presse vermutet Trump-Einfluss
Guardian: "Trump setzte sich bei der FIFA dafür ein, die Sperre von Folarin Balogun für das WM-Spiel gegen Belgien aufzuheben. Der überraschende Schritt, durch den der US-Stürmer als spielberechtigt eingestuft wurde, erfolgte, nachdem der amerikanische Präsident sich an den Weltverband gewandt hatte, um auf diese Änderung zu drängen."
Telegraph: "Trumps Anruf bei der FIFA trägt zur Aufhebung der Sperre von Balogun bei. Der Stürmer darf im Achtelfinalspiel antreten, nachdem die FIFA seine Sperre wegen einer Roten Karte aufgehoben hat – woraufhin das 'verblüffte' Belgien rechtliche Schritte in Erwägung zieht."
Frankreich
Le Parisien: "Hätte sich Folarin Balogun jemals vorstellen können, dass er einmal im Mittelpunkt eines Anrufs von Donald Trump stehen würde? Wahrscheinlich nicht."
Italien: "Geht über jede Logik hinaus"
La Gazetta dello Sport: "Nach der Ankündigung, den Kontroversen, den Erklärungen und sogar Trumps Dank bleibt nur eine Frage: War das wirklich notwendig? Die Entscheidung der FIFA, die Sperre von Folarin Balogun auszusetzen und damit dem Stürmer der US-Nationalmannschaft zu ermöglichen, heute Abend gegen Belgien zu spielen, geht über jede Logik hinaus und vor allem über Gerechtigkeit und die Einhaltung der Regeln."
Spanische Marca: "Trump bedankt sich dafür"
Marca: "Ungewöhnliche Maßnahme: Die FIFA hebt Baloguns Rote Karte auf – und Trump bedankt sich dafür!"










