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Fußball-WM

WM-Finale 2026 - Zoff um Eklat geht weiter: Dani Olmo bezichtigt Roberto Ayala der Lüge

Veröffentlicht:

von SID

ran Fußball

WM 2026: Popsängerin Rosalía sorgt für Ärger bei Argentinien-Fans

Videoclip • 01:17 Min


Nach der Attacke von Roberto Ayala gegen Dani Olmo geht die Auseinandersetzung auch abseits des Platzes weiter.

Der spanische Fußball-Weltmeister Dani Olmo hat die Entschuldigung des argentinischen Co-Trainers Roberto Ayala für sein Fehlverhalten nach dem WM-Finale brüskiert zurückgewiesen.

"Wer sich zwar entschuldigt, aber einen Schlag damit rechtfertigt, dass dieser eine Reaktion auf eine Bemerkung gewesen sei, der meint es sicher nicht ernst – denn er lügt", sagte Olmo der Zeitung "Diari de Terrassa" und ergänzte: "Ich habe nichts zu ihm gesagt, also muss er sich auch nicht entschuldigen. Was uns wirklich ausmacht, ist nicht der Fehler, sondern der Mut, ihn mit Demut, Ehrlichkeit und Würde einzugestehen."

Fernsehbilder zeigen, wie Ayala nach dem Endspiel in East Rutherford den früheren Leipziger körperlich attackierte. Der frühere Nationalspieler entschuldigte sich daraufhin und erklärte, er habe auf eine Äußerung Olmos reagiert. Dieser zeigte dafür wenig Verständnis.

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Dani Olmo appelliert an Vorbildcharakter

"Wenn meine Kinder, meine Familie und all die Fans das Spiel verfolgen, möchte ich, dass sie stolz darauf sind, wie wir uns geschlagen haben, wie wir gewonnen haben und vor allem auf unser Verhalten", meinte Olmo: "Denn aufgrund der Bedeutung des Fußballs sind wir Spieler ein Vorbild für Kinder und die nachfolgenden Generationen – und das bringt eine enorme Verantwortung mit sich."

Ayala hatte erklärt, es habe sich mehr um einen Schubser denn um einen Schlag gehandelt. "Wir sollten einen Schlussstrich ziehen", sagte er. Sollte er Olmo wiedersehen, werde er sich aber persönlich bei ihm entschuldigen.

Das Verhalten des entthronten Weltmeisters Argentinien nach der Finalniederlage (0:1 n.V.) war weltweit kritisiert worden. Vor allem Leandro Paredes hatte sich bei den Tumulten hervorgetan, als er mehrere gegnerische Spieler und Betreuer anging.

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