Fußball
WM 2026 - "Bis zum Ende": Jürgen Klopp zieht TV-Experten-Rolle durch
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
WM 2026 - Jürgen Klopp bestätigt DFB-Gespräche: "Ich bin bereit"
Videoclip • 05:10 Min
Trotz der angekündigten Gespräche mit dem DFB wird der mögliche neue Bundestrainer Jürgen Klopp weiterhin als "Magenta"-Experte bei der WM 2026 im Einsatz sein.
Jürgen Klopp ist als kommender Bundestrainer in aller Munde, es gibt mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Red Bull vieles zu regeln - aber seine Expertenrolle für MagentaTV bei der Fußball-WM will Klopp in Amerika eisern durchziehen.
"Wir planen mit Jürgen Klopp bis zum Ende des Turniers, er wird beim Finale mit dem kompletten Experten-Team für uns im Einsatz sein", sagte Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom, dem "SID" am Samstag.
"Wir werden am 19. Juli ein rauschendes Fußball-Fest bei MagentaTV erleben", betonte Butzen.
Sportmedialer Coup des Jahres
"Mit Jürgen Klopp, mit Thomas Müller, mit Mats Hummels und allen anderen, die dieses Finale gewohnt mitreißend begleiten werden." Klopps nächster Einsatz wird das MagentaTV-exklusive Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/East Rutherford). Dabei wird sich der 59-Jährige möglicherweise auch weiterführend zu seinen Plänen äußern.
Für MagentaTV war seine Verpflichtung der sportmediale Coup des Jahres. "Die Resonanz ist herausragend und übertrifft unsere Erwartungen deutlich. Das freut uns sehr, das ist einfach ein tolles Momentum", sagte Butzen. Selbstverständlich schaue er als Medienmann auf Reichweiten und Nutzung, entscheidend sei aber, "dass Menschen über unsere Berichterstattung sprechen. Dass sie unsere Clips teilen, unsere Experten zitieren und ganz gezielt wegen unserer Inhalte einschalten. So schaffen wir Relevanz."
Butzen: "Wir beschäftigen uns mit dem, was wir beeinflussen können"
Der Glücksfall Klopp, der vom TV-Experten zum Schatten-Bundestrainer wurde und nun wahrscheinlich tatsächlich auf Julian Nagelsmann folgen wird, habe "ein riesiges Interesse an unserem Produkt und eine ausgesprochen positive Entwicklung rund um das Turnier" ausgelöst. "Sei es bei Absätzen, bei Werbe-Erlösen oder bei Reichweiten."
Dabei war diese hochdynamische Entwicklung bei der Entscheidung für Klopp laut Butzen nicht mitgedacht. "Gar nicht. Wir beschäftigen uns mit dem, was wir beeinflussen können. Darüber hinaus gab es nie Gedankenspiele oder alternative Szenarien", versicherte er.
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