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WM 2026: Deutscher Fan in Toronto angegriffen - "Ich wurde wegen eines Regenbogen-Fächers angegriffen"
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von ran.deran Fußball
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Videoclip • 02:10 Min
Der deutsche Fan, der während der WM 2026 in einer Diskothek in Toronto verprügelt wurde, hat sich nun zu den Umständen rund um den Angriff erklärt.
Nach dem deutschen Sieg bei der WM gegen die Elfenbeinküste (2:1) erlebte DFB-Anhänger Alex Alber schreckliche Stunden in der kanadischen Stadt Toronto.
Der 33-Jährige wurde in einer Diskothek brutal verprügelt und musste anschließend deswegen acht Stunden in der Notaufnahme eines Krankenhauses verbringen.
Für das Nähen seiner blutenden Wunde mit drei Stichen wurde dem gebürtigen Stuttgarter laut "Bild" zudem eine Rechnung über 5.000 kanadische Dollar aufgebrummt.
Alber: Türsteher können DFB-Fan nicht vor Angriffen schützen
Grund für die Auseinandersetzung in der Diskothek soll gewesen sein, dass Alber und sein Freund Dennis mit einem Regenbogen-Fächer getanzt hatten. Es folgten Beleidigungen und dann der körperliche Angriff.
"Ich wurde wegen eines Regenbogen-Fächers angegriffen", sagte Alber der "Bild", "ich verstehe nicht, wie man in diesem Alter eine homophobe Einstellung haben kann. Ich bin dazwischengegangen, weil ich das nicht stehen lassen wollte".
Richtig übel wurde es noch mal, als Alber nach dem eigentlichen Verlassen des Klubs noch mal zurückmusste, weil er seine Sachen vergessen hatten. Denn die Angreifer waren noch in der Diskothek und griffen ihn erneut an. Obwohl er Türsteher an seiner Seite hatte, bekam Alber mehrere Schläge an den Kopf.
Alber nach Attacke kämpferisch: "Lassen uns nicht unterkriegen"
Laut Aussage des deutschen Fans griffen die Securitys nur bedingt ein. Denn sie schmissen die Angreifer zwar aus der Diskothek, hielten diese aber nicht bis zum Eintreffen der Polizei fest. Auch das Verhalten der später eingetroffenen Polizei-Beamten sieht Alber kritisch.
Sie sollen die Aussagen nur widerwillig aufgenommen haben, dennoch erstattete Alber Anzeige. Er hat die vermeintlichen Angreifer gefilmt, was die Aufklärung möglicherweise erleichtern könnte. Dass er nach dem Vorfall und der Verbreitung über seine Social-Media-Kanäle zunächst sogar Follower verloren hatte, nimmt Alber kämpferisch.
"Wir lassen uns nicht unterkriegen und werden jetzt erst recht Zeichen setzen. Wer uns den Mund verbieten will, der erreicht genau das Gegenteil. Unsere WM-Tour geht weiter, und wir werden weiterhin gute Stimmung verbreiten", sagte er.
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