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WM 2026 - Experte Rade Bogdanovic entschuldigt sich nach rassistischen Äußerungen
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von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:32 Min
Als Experte im serbischen Fernsehen hat der frühere Bundesliga-Stürmer Rade Bogdanovic für einen Skandal rund um die WM 2026 gesorgt - und sich mittlerweile für seine Äußerungen entschuldigt.
Nach dem torlosen Remis bei der WM 2026 zwischen Belgien und dem Iran hat der serbische TV-Experte Rade Bogdanovic für einen Rassismus-Skandal gesorgt.
Der ehemalige Stürmer von Werder Bremen und Arminia Bielefeld stellte im staatlichen Sender "RTS" die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer dunkelhäutiger Spieler infrage.
"Ich habe immer gesagt, dass diese Spieler – und ich bin wirklich kein Rassist – nicht die Konzentration haben, um länger als 60 bis 80 Minuten durchzuhalten", sagte der Ex-Profi nach dem Platzverweis des Belgiers Nathan Ngoy, "als wir gespielt haben, mussten wir manchmal sogar unsere eigenen Spieler schützen, damit sie keine Fehler machen".
Bogdanovic und "RTS" entschuldigen sich
Nachdem die Aussage von Bogdanovic vor allem in den sozialen Medien für heftige Kritik sorgte, entschuldigte sich der TV-Experte. "Ich entschuldige mich aufrichtig für meine Aussage über schwarze Fußballspieler", sagte er bei "Reuters".
Auch der TV-Sender "RTS" veröffentlichte ein Statement. "Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, uns als Rundfunkveranstalter für die in unserem Programm getätigte Aussage über Angehörige einer bestimmten Ethnie zu entschuldigen", hieß es in der Stellungnahme.
Trotz der rassistischen Aussagen hält "RTS" jedoch an Bogdanovic als Experten fest, er war am Montag beim Vorrundenspiel zwischen Argentinien und Österreich (2:0) erneut im Einsatz.
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