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WM 2026: Deutschland scheitert an Paraguay - darum zählte der Führungstreffer von Jonathan Tah nicht

Aktualisiert:

von Julian Huter

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DFB-Team: "Nation wollte es!" Völler erklärt Undav-Start

Videoclip • 01:57 Min


Jonathan Tah erzielt in der Verlängerung die vermeintliche 2:1-Führung für Deutschland. Der VAR nahm den Treffer aber zurück.

Es hätte der umjubelte Befreiungsschlag für die DFB-Elf gegen Paraguay sein solllen: Jonathan Tah erzielte nach einer Ecke von Nathaniel Brown am zweiten Pfosten per Kopf das 2:1 für Deutschland in der Verlängerung.

Der VAR meldete sich allerdings und letztlich nahm Schiedsrichter Jalal Jayed den Treffer nach Ansicht der Bilder zurück. Seine Begründung: Waldemar Anton hätte im Fünfmeterraum den Torwart behindert.

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WM 2026: Tah-Tor aberkannt - Schiri-Experten entsetzt

Die Szene sorgte naturgemäß für viele Diskussionen und polarisierte.
Magenta-Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich kritisierte die Entscheidung: "Für mich ist das zu kleinlich. Es gibt einen Kontakt, aber ich sehe kein Wegstoßen, kein Festhalten, kein Wegdrücken. Insofern ist es keine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters. In dem Fall würde ich sagen, dass der Eingriff nicht gerechtfertigt ist und deswegen das Tor korrekt ist für Deutschland."

Auch ZDF-Experte Thorsten Kinhöfer war schockiert: Die Entscheidung sei "absolut unverständlich, mir fehlen die Worte".

Nagelsmann über aberkanntes Tah-Tor: "Ein Witz"

"Es war ein Witz, dass er den nicht gibt", schimpfte auch Bundestrainer Julian Nagelsmann nach der Partie.

Kapitän Joshua Kimmich wollte die umstrittene Entscheidung aber nicht als Ausrede gelten lassen und verortete die Schuld bei der Mannschaft: "Wir müssen dafür gerade stehen, das war nicht der Trainer, nicht der Schiedsrichter, nicht der Gegner. Wir Spieler müssen die Verantwortung tragen."

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