- Anzeige -

Fußball

WM 2026: DFB-Landesverbände haben Bedenken wegen Klopp-Rolle bei Red Bull - Werbebotschafter keine Option?

Aktualisiert:

von SID, ran.de

ran Fußball

WM 2026: "Bitte was?!" Klopps irre Mbappé-Privatjet-Story

Videoclip • 02:32 Min


Dass Jürgen Klopp der nächste Bundestrainer wird, ist nur noch Formsache. Bei den DFB-Landesverbänden gibt es noch Bedenken - wegen Klopps Rolle bei Red Bull. Doch ist alles halb so wild?

Jürgen Klopps Vertragsunterschrift als neuer Bundestrainer steht bevor - aber bei den DFB-Landesverbänden gibt es durchaus Bedenken. "SID"-Informationen zufolge wären mehrere Verbandspräsidenten nicht damit einverstanden, dass Klopp auch als Bundestrainer Markenbotschafter für Red Bull bleibt.

Allerdings schreibt der "kicker" am Sonntagabend, dass es zu keiner Zeit die Strategie des Weltkonzerns gewesen sei, Klopp ablösefrei gehen zu lassen, wenn er dafür dem Unternehmen als Werbebotschafter erhalten bleiben dürfte.

Ebenso würden Ablösesummen nicht im Mittelpunkt der Überlegungen stehen. Dagehen sei es denkbar, dass Klopp "mit seiner Expertise hin und wieder der umfangreichen Sport-Welt des Konzerns zur Verfügung stehen darf", wenn der Job als Bundestrainer dies erlaube. Dabei gehe es um Bereiche, die Klopp in seiner Amtszeit maßgeblich angeschoben habe.

Zuvor war in verschiedenen Medienberichten zu lesen, Klopps Verbleib als Red-Bull-Markenbotschafter sei die präferierte Lösung, um bei der Auflösung von Klopps Vertrag als Fußballchef des Red-Bull-Imperiums (bis 2029) eine millionenschwere Ablöse zu sparen. Auch der Umgang des Deutschen Fußball-Bundes mit den Finanzen wird in den Landesverbänden teils sehr kritisch gesehen. Der DFB und Klopp haben in New York Einigkeit über "Eckpunkte eines potenziellen Vertrages" erzielt.

Kommende WM-Livestreams bei Joyn

  • Bald verfügbar

    Dienstag, 14.07. 13:00 • Radsport

    Tour de France im Livestream: 10. Etappe

    Verfügbar auf Joyn

    270 Min

    Bald verfügbar

    Dienstag, 14.07. 13:00 • Radsport

    Tour de France im Livestream: 10. Etappe

    Verfügbar auf Joyn

    270 Min

  • Bald verfügbar

    Mittwoch, 15.07. 22:15 • WWE

    WWE RAW im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    150 Min

    Bald verfügbar

    Mittwoch, 15.07. 22:15 • WWE

    WWE RAW im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    150 Min


- Anzeige -
- Anzeige -

Jürgen Klopps Engagement bei Red Bull sorgt für Verwunderung

Uwe Döring sprach ausdrücklich als Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV), nicht als Mitglied von DFB-Gremien. "Als Fußballfan und Mitglied des FC St. Pauli habe ich Klopps Engagement bei Red Bull nie verstanden, Geld kann es ja eigentlich nicht mehr sein", sagte Döring dem "SID": "Aber vielleicht liege ich da auch falsch, dieser ganze Irrsinn bei Trainergehältern und Abfindungen, die auch bei Nichtleistungen gezahlt werden, stößt mich nur noch ab. Hoffentlich wird die Schraube nicht überdreht, es wenden sich jetzt schon viele ab."

Für mehrere andere Landesverbandsbosse sind die Millionenabfindung für den zurückgetretenen Julian Nagelsmann und ein kolportiertes Jahresgehalt jenseits von sieben Millionen Euro für Klopp ebenfalls ein Ärgernis. Tenor: Nur, weil der DFB (auch durch den Nike-Deal ab 2027) wieder das Geld besitze, müsse er es ja nicht gleich "rausblasen".

Mehr WM-Videos

Jürgen Klopp: Sorgen wegen Unabhängigkeit

Zudem seien derartige Summen an der Basis "äußerst schwer" zu vermitteln. Zu hören war aber auch: "Trainer aus dem allerobersten Regal kosten halt viel Geld." Und Klopp sei der "geeignete Mann", es gebe keine wirkliche Alternative.

Sorgen hingegen wurden bezüglich Klopps Unabhängigkeit geäußert. Was, wenn der neue Bundestrainer plötzlich fünf Spieler von RB Leipzig beruft? Diese "zu enge Verzahnung", wie es ein Funktionär benannte, hatte bereits der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger in der FAS als "völliges No-Go" bezeichnet. Sprecher Thomas Kessen vom Fan-Verband "Unsere Kurve" sah in einer fortgesetzten Werbe-Rolle im SID-Gespräch "einen Kniefall vor dem Kapital".

Klopps Vertragsauflösung mit Red Bull ist das letzte Hindernis vor einer Unterschrift beim DFB. Dann muss der Vertrag noch durch die Gremien.

Weitere Fußball-News

- Anzeige -
- Anzeige -