Blamage vs. Paraguay
WM 2026: DFB verpasst durch Aus mehrere Millionen Euro
Veröffentlicht:
von Justin Kraftran Fußball
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Videoclip • 03:27 Min
Das Aus gegen Paraguay hat für das DFB-Team nicht nur sportliche Konsequenzen. Auch finanziell sorgt der Misserfolg für erhebliche Sorgen.
Dem DFB gehen durch das frühe Aus der Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 viele Millionen Euro durch die Lappen. Knapp zehn Millionen Euro gab es für das Erreichen des Sechzehntelfinals. Für Achtel- und Viertelfinale hätte es jeweils weitere 3,5 Millionen Euro gegeben.
Für den Weltmeister gibt es von der FIFA umgerechnet fast 44 Millionen Euro. Der unterlegene Finalist erhält immerhin noch rund 29 Millionen Euro.
DFB verdiente mit WM-Titel 2014 25 Millionen Euro
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig warnte bereits vor dem Turnier, dass es für die europäischen Verbände schwer werden würde, "wirtschaftlich schwarze Zahlen zu schreiben". Er rechnete vor, dass es dafür wohl einen Halbfinaleinzug brauchen würde.
Schon 2018 und 2022 erlitt der DFB durch das jeweilige Ausscheiden in der Gruppenphase große Einbußen. Mit dem WM-Titel 2014 erspielte man einst rund 25 Millionen Euro. Grund für die von Rettig beschriebene Problematik ist, dass die Eigenkosten in den USA, Kanada und Mexiko enorm sind.
Die FIFA reagierte auf Kritik daran mit erhöhter Gesamtausschüttung und höheren Start- sowie Vorbereitungspauschalen. Insgesamt werden 871 Millionen US-Dollar, also etwa 763 Millionen Euro an die 48 Nationalmannschaften ausgeschüttet.
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