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WM 2026 - Fall Balogun: Ex-FIFA-Präsident Blatter sieht Integrität des Fußballs in Gefahr

Veröffentlicht:

von SID

ran Fußball

WM 2026: "Stellt alles infrage!" Klopp schießt im Balogun-Skandal gegen FIFA

Videoclip • 03:54 Min


Die Aufhebung der Sperre für USA-Stürmer Folarin Balogun sorgt weiter für Wirbel. Sogar Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter übt Kritik.

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) sieht nach der Entscheidung des Weltverbands im "Fall Balogun" die Integrität des Fußballs in Gefahr.

"Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen", sagte Blatter auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): "Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden."

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WM 2026: FIFA hebt Balogun-Sperre auf

Am Sonntag hatte die FIFA die Sperre für US-Stürmer Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt.

Balogun ist damit im Achtelfinale der USA gegen Belgien (02.00 Uhr MESZ, ARD und im Joyn-Stream) spielberechtigt. Laut der Nachrichtenagentur "AFP" und der "New York Times" rief US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Chef Gianni Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.

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