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WM 2026 - Fall Partey: Ghana zieht vor kanadisches Bundesgericht

Veröffentlicht:

von SID

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WM: Spanien-Patzer kostet Fan eine Million Euro

Videoclip • 01:01 Min • Ab 12


Ghanas Regierung ist im Streit um ein verweigertes Visum für Nationalspieler Thomas Partey vor ein kanadisches Bundesgericht gezogen.

Wie der kanadische öffentlich-rechtliche Sender CBC berichtet, wurde für Dienstagmorgen (Ortszeit) eine Anhörung angesetzt, bei der Ghana eine einstweilige Verfügung erwirken will. Diese könnte es Partey ermöglichen, bereits in der Nacht zu Donnerstag (1 Uhr/MagentaTV) im WM-Spiel gegen Panama in Toronto aufzulaufen.

Partey war im Juli 2025 in London wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt worden. Der Mittelfeldspieler des FC Villarreal bestreitet die Vorwürfe.

Der ghanaische Außenminister Sam Okudzeto Ablakwa kritisierte die Entscheidung Kanadas als "willkürlich und extrem unfair" und nannte Partey "einen Schlüsselspieler der ghanaischen Nationalmannschaft". Zudem habe Accra eine offizielle Protestnote an Ottawa übermittelt und eine Überprüfung der Entscheidung gefordert. Eine Reaktion des kanadischen Außenministeriums steht bislang aus.

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Thomas Partey: Kann er in den USA spielen?

Partey war vor einem Jahr von der britischen Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Vergewaltigung in fünf Fällen und eines sexuellen Übergriffs angeklagt worden, die mutmaßlichen Straftaten sollen sich zwischen 2021 und 2022 ereignet haben, Partey spielte damals für den Londoner Großklub FC Arsenal. Im Februar war er erneut wegen zweifacher Vergewaltigung angeklagt worden, woraufhin er erneut auf nicht schuldig plädierte.

Partey war Anfang Juni in den Kader seines Landes für die WM berufen worden. Am 4. Juni traf er mit seinen Teamkollegen in Washington D.C. ein. Das Trainingslager befindet sich in Rhode Island. In den zwei weiteren Gruppenspielen gegen England (23. Juni) und Kroatien (27. Juni) wird er dagegen wohl spielen können, da diese in den USA stattfinden.

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