Fußball
WM 2026: Hakan Calhanoglu trotz bitterem Aus "stolz auf meine Teamkollegen"
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WM 2026: Türkei-Fans nach Aus frustriert: "Was für eine Schande"
Videoclip • 01:26 Min
Die Türkei hat sich von der WM 2026 verabschiedet. Dennoch übte sich Kapitän Hakan Calhanoglu in "stolz" für seine Mitspieler, bat bei den Fans jedoch um Entschuldigung.
Die Enttäuschung stand Hakan Calhanoglu ins Gesicht geschrieben. "Wir sind alle traurig", sagte der Kapitän, nachdem die Türkei ihre großen WM-Träume vorzeitig begraben musste.
"Ich will mich einfach nur bei unseren Fans bedanken, die hierher gekommen sind, die uns zu Hause unterstützt haben. Gleichzeitig möchte ich mich bei ihnen entschuldigen."
Nach dem bitteren 0:1 im zweiten Gruppenspiel gegen Paraguay in Santa Clara hat die Mannschaft um den früheren Bundesliga-Profi in der Gruppe D keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Dabei war die Türkei ambitioniert in ihre erste Endrunde seit 24 Jahren gestartet.
Doch nach der zweiten Niederlage steht bereits fest, dass die letzte Partie gegen den Hauptgastgeber USA am Freitag für die Auswahl von Trainer Vincenzo Montella sportlich bedeutungslos ist.
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WM 2026: Hakan Calhanoglu richtet Blick nach vorne
"Die Erwartungen waren hoch", sagte Calhanoglu: "Aber ich bin stolz auf meine Teamkollegen, weil jeder sein Bestes versucht hat." Doch selbst in Überzahl nach der Roten Karte für Miguel Almiron (45.+3), der sich im Dialog mit Mert Müldür die Hand vor den Mund gehalten hatte, reichte es nicht für einen dringend benötigten Punkt.
"Jeder wollte unserem Land etwas geben", betonte Calhanoglu. Man habe gegen Paraguay und auch gegen Australien (0:2) "viel versucht, aber wir hatten auch ein bisschen Pech".
Der 32-Jährige richtete aber auch den Blick nach vorne. Die Türkei habe eine junge Generation an Spielern, die "noch viele Turniere" vor sich hätten. "Für mich war es vielleicht das letzte, das weiß man nie", sagte Calhanoglu.
Das abschließende Spiel gegen die USA solle das Team nun "so gut wie möglich" bestreiten, betonte er. Die Partie gegen Paraguay müsse vergessen werden, doch "das ist nicht leicht".
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