WM 2026
WM 2026: Iran will wegen Reiserestriktionen Beschwerde bei FIFA einreichen
Aktualisiert:
von SID:newstime
"Desaster": Irans Fußballer finden klare Worte
Videoclip • 01:17 Min • Ab 12
Der iranische Fußballverband will angesichts der Reiserestriktionen während der WM eine Beschwerde bei der FIFA einreichen. Wie der Verband mitteilte, sei ein Antrag auf eine Einreise in die USA zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Belgien am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) abgelehnt worden. Demnach darf das "Team Melli" erst am Samstag zum Spielort nach Los Angeles aufbrechen.
Es bleibt eins der unschöneren Themen während der WM in Nordamerika: der Umgang der USA mit der iranischen Nationalmannschaft.
Diese will jetzt offiziell bei der FIFA Beschwerde einreichen, weil eine Einreise zwei Tage vor dem nächsten Gruppenspiel gegen Belgien abgelehnt wurde.
Gemäß dem Programm des Trainerstabs müsste die Mannschaft "zwei Tage vor jedem Spiel in der jeweiligen Gastgeberstadt eintreffen und am Tag nach dem Spiel zum Basislager zurückkehren, um eine optimale technische und körperliche Vorbereitung zu gewährleisten", heißt es in einer Mitteilung.
Vor allem angesichts der frühen Anstoßzeit (12.00 Uhr Ortszeit) sei es das Ziel gewesen, den Spielern genügend Zeit zu geben, sich an die Spielbedingungen anzupassen.
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WM 2026: Iran bemängelt Gleichbehandlung
Der iranische Verband ist der Ansicht, "dass solche Einschränkungen nicht mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller teilnehmenden Mannschaften vereinbar sind und sich negativ auf die Vorbereitung der Mannschaften auswirken könnten." Der Verband werde daher "seine Unzufriedenheit offiziell zum Ausdruck bringen und über die entsprechenden Kanäle eine formelle Beschwerde bei der FIFA einreichen."
Die Iraner hatten ihr Teamquartier kurzfristig wechseln müssen und trainieren im mexikanischen Tijuana. Nach dem Auftaktspiel gegen Neuseeland (2:2) musste die Mannschaft von Trainer Amir Ghalenoei den Spielort Los Angeles noch am Spieltag wieder verlassen, was bei den Iranern zu großem Unmut geführt hatte. Zudem fehlen 15 Personen aus dem Staff, denen kein Visum für die USA erteilt wurde.
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