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WM 2026: Leandro Paredes muss lange Zeit gesperrt werden - ein Kommentar
Aktualisiert:
von Kai Esserran Fußball
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Leandro Paredes hat im WM-Finale erneut negativ auf sich aufmerksam gemacht. Als Wiederholungstäter sollte der Argentinien nun lange aus dem Verkehr gezogen werden. Ein Kommentar.
Es gibt einige Spieler im Profi-Fußball, die das Prädikat "Raubein" haben. Daniele de Rossi, Gennaro Gattuso, Sergio Ramos oder aus Deutschland etwa Dominik Kohr oder Robert Andrich.
Der Argentinier Leandro Paredes passt jedoch nicht in diese Kategorie. Er gehört in eine viel schlimmere Schublade.
Die oben genannte Stars spielen zwar hart, werden aber weitgehend respektiert. Paredes dagegen hat im WM-Finale gegen Spanien bewiesen, dass man Attribute wie Fairplay, Respekt oder die Fähigkeit, ein guter Verlierer zu sein, bei ihm vergeblich sucht.
Und dafür gehört der 32-Jährige auch für lange Zeit gesperrt.
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WM 2026: Paredes auf einem Level mit Joey Barton
Nicht nur versuchte er auf dem Platz die völlige Unterlegenheit seiner Argentinier gegen Spanien mit Fouls und Tritten zu kaschieren, der erst zur Halbzeit eingewechselte Mittelfeldspieler der Boca Juniors hatte bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen Glück, das Spiel wegen seines harten Einsteigens nicht aus der Kabine zu Ende zu verfolgen.
Bis 2025 spielte er für die AS Roma, unter anderem unter Jose Mourinho. Das Team war nicht gerade für ihre faire Spielweise bekannt. Ein Zufall? Wohl eher nicht.
Nach seinem unnötigen Ausraster nach Schlusspfiff hätte Paredes eigentlich die gleiche oder noch eine härtere Strafe verdient wie der Engländer Joey Barton 2012. Der galt ebenfalls als unfairer Spieler und rastete im dramatischen Meisterschaftsfinale für die Queens Park Rangers gegen Manchester City mitten im Spiel völlig aus und stieg Sergio Agüero - ironischerweise ein Argentinier - mit voller Wucht absichtlich auf den Fuß.
Die Folge: 14 Ligaspiele Sperre. Als er QPR verließ und zu Olympique Marseille wechselte, um der Sperre zu entgehen, wurde die Strafe europaweit ausgesprochen. Bartons Karriere ging danach steil bergab, relevant war er zuletzt nur mit frauenfeindlichen Aussagen in Richtung Frauenfußball.
Ein ähnliches Strafmaß wäre auch bei Paredes angemessen.
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WM 2026: Wiederholungstäter Paredes ist kein Vorbild
Dass Paredes in der Hitze des Spiels gerne mal die Nerven verliert, kommt wenig überraschend. Es war nicht der erste Aussetzer des Argentiniers. Bei der WM 2022 in Katar schoss er beim Spiel gegen die Niederlande völlig aus dem Nichts einen Ball mit voller Härte in Richtung Oranje-Bank und provozierte damit eine Rudelbildung.
Es ist offensichtlich, dass Paredes sich und seine Emotionen in solchen Momenten nicht unter Kontrolle hat. Das hat auch nichts mit "südamerikanischem Temperament" zu tun. Wer sein Verhalten damit entschuldigt, spielt sein fürchterliches Verhalten nur herunter.
Oft wird bei Fußballprofis von "Vorbildern" gesprochen. Und das sind sie - ob sie wollen oder nicht. Dieser Verantwortung kann sich kein Star entziehen. Mit dieser muss man aber auch adäquat umgehen.
Wer dem zum wiederholten Male nicht nachkommt, gehört nicht nur für ein oder zwei Spiele gesperrt - sondern mindestens für ein Dutzend.
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