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WM 2026 - Lothar Matthäus rechnet mit Julian Nagelsmann ab: "Undenkbar für Führungskraft"

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von ran.de

ran Fußball

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Videoclip • 01:36 Min


In einer Kolumne kritisiert Rekordnationalspieler Lothar Matthäus den zurückgetretenen Bundestrainer Julian Nagelsmann. Insbesondere an dessen Whatsapp-Kommunikation mit den Spielern lässt Matthäus kein gutes Haar.

Lothar Matthäus‘ Einschätzung der Ära Julian Nagelsmann als Bundestrainer ist eindeutig.

"Das gesamte Projekt 'Bundestrainer Julian Nagelsmann' ist krachend gescheitert", schrieb Matthäus in einer "Bild"-Kolumne.

Für ihn hatte die deutsche Mannschaft bei der WM "keine Führung auf dem Platz, keine spielerische Qualität, kein gutes Abwehrverhalten, kein Miteinander." Stattdessen sei das Team ein "reiner Hühnerhaufen" gewesen, was an Nagelsmanns "zu vielen Fehlern" gelegen habe.

Nagelsmanns Kommunikation mit seinen Spielern stieß Matthäus besonders übel auf: "Lieber Nachrichten per WhatsApp als persönliche Gespräche? Eigentlich undenkbar für eine Führungskraft."

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Lothar Matthäus: Mit Jürgen Klopp "ein anderer Wind"

Der 65-Jährige bemängelte außerdem, dass Nagelsmann zu selten bei Ligaspielen oder Auftritten der U21 im Stadion gewesen sei und Spieler wie Yann Aurel Bisseck von Inter Mailand oder Kevin Schade vom FC Brentford nicht besucht und sich damit eigener Kaderoptionen beraubt habe.

Auch mit Kritik an den DFB-Verantwortlichen sparte Matthäus nicht. Dass Nagelsmanns Vertrag schon vorzeitig bis 2028 verlängert wurde und Nagelsmann nun eine Abfindung von sieben Millionen Euro kassieren soll, mache "das gesamte WM-Desaster noch teurer, noch krachender", so Matthäus.

Immerhin: In den Nachfolgekandidaten Jürgen Klopp setzt Matthäus große Hoffnungen: "Ich bin sicher, dass Jürgen Klopp das alles besser macht, wenn er Bundestrainer wird." Mit Klopp werde "im deutschen Fußball ein anderer Wind wehen".

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