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Fußball

WM 2026 - Pressestimmen zu Argentiniens Halbfinaleinzug: "Für Lionel Messi eine seltene Premiere"

Aktualisiert:

von SID

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Verschwörungstheorien um Messis Argentinier: Was ist dran?

Videoclip • 01:33 Min • Ab 12


Argentinien kämpft sich mühsam gegen dezimierte Schweizer in das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Die internationale Presse feiert Julian Alvarez und blickt mit Vorfreude auf das anstehende Duell gegen England.

Das Halbfinale der WM 2026 ist komplett. Nach Frankreich, Spanien und England setzte sich Argentinien im letzten Viertelfinale gegen die Schweiz durch. Die Entscheidung fiel dabei erst in der Verlängerung.

ran fasst die internationalen Pressestimmen zusammen.

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Argentinien

Pagina12: "Willkommen, Torschützen! Wir haben auf euch gewartet. Eine Mannschaft, die nicht weiß, wie man gewinnt, ohne das ganze Land leiden zu lassen. (...) Argentinien hat offenbar mehr zu bieten als Dulce de Leche, Elfmeterschießen und eine Regierung, die das Land verachtet. Da wäre zum Beispiel die fantastische Mannschaft, die weit weg in Missouri seit geraumer Zeit an der Spitze steht."

La Nacion: "Messi verließ das Arrowhead Stadium in Kansas City singend und mit seinem Trikot wedelnd – dasselbe Stadion, in dem er vor einem Monat seinen letzten WM-Auftakt gefeiert hatte. 'Wer nicht hüpft, ist ein Engländer!', sangen sie auf der Tribüne und auf dem Spielfeld – eine Vorahnung des Halbfinals gegen England, das am Mittwoch in Atlanta stattfindet."

England

Daily Mail: "Argentinien erreichte das mit Spannung erwartete WM-Halbfinale gegen England durch einen Sieg nach Verlängerung gegen die Schweiz, nachdem Breel Embolo eine peinliche Rote Karte kassiert hatte. Los geht's! Haltet euch den Termin frei und füllt eure Kühlschränke. Argentinien gegen England im WM-Halbfinale – und für Lionel Messi eine seltene Premiere."

Sun: "Argentinien besiegte mit zwölf Mann die Schweiz mit zehn Mann und sicherte Lionel Messi damit den Verbleib bei der Weltmeisterschaft – und das Ergebnis ist ein Duell mit England. Das werden zumindest die Verschwörungstheoretiker behaupten, nachdem dem Schweizer Stürmer Breel Embolo nach VAR-Eingriff die zweite Gelbe Karte wegen einer Schwalbe gezeigt wurde."

BBC: "Julian Alvarez entschied ein umstrittenes Spiel in der Verlängerung mit einem Geniestreich, als er einen unhaltbaren Schuss aus 25 Metern an Schweizer Torwart Gregor Kobel vorbei ins Netz zirkelte und damit das Aufeinandertreffen mit der Mannschaft von Thomas Tuchel ermöglichte."

Guardian: "Hat irgendjemand geglaubt, sie würden es sich leicht machen?"

Frankreich

L'Équipe: "Wieder am Abgrund, aber immer noch da. Argentinien hat sich nicht den einfachsten Weg ausgesucht, doch es geht weiter, und der Traum vom Double lebt."

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Italien

Gazzetta dello Sport: "Embolo patzte mit einer Schwalbe und sah dafür die zweite Gelbe Karte, doch die Partie wurde schließlich in der Verlängerung entschieden. Am Mittwoch in Atlanta erwartet uns ein hitziges Spiel. Zwei weitere Spiele für Leo, mit Leo."

Corriere dello Sport: "Argentinien leidet sehr. Doch als das Elfmeterschießen zum Greifen nah scheint und die Schweiz, nur noch zu zehnt, sich weigert, aufzugeben, erinnern uns die Weltmeister an eine ganz einfache Sache: Mit phänomenalen Spielern auf dem Platz ist der Sieg leichter. So ist Fußball - Talent macht den Unterschied. Und Julian Alvarez' Talent ist immens."

Schweiz

Blick: "Alvarez bricht die Schweizer Herzen in der Verlängerung. Der Traum der Nati ist geplatzt. Gegen Argentinien verliert das Team von Murat Yakin erst in der Verlängerung in Unterzahl."

NZZ: "Die Schweiz verliert den WM-Viertelfinal gegen Argentinien nach heroischem Kampf in Unterzahl mit 1:3 - mit seinem Platzverweis erweist Breel Embolo dem Team einen Bärendienst."

Spanien

Mundo Deportivo: "Es ist Diegos himmlische Fügung. Er sieht Argentinien kämpfen, die Schweiz gleicht aus und drängt auf weitere Tore. Und so ersinnt er von dort oben, unterstützt vom VAR, eine Schiedsrichterentscheidung, um die Situation zu entschärfen. Er wünscht sich, dass der Gott, der auf Erden geblieben ist, sein WM-Spiel Argentinien gegen England genießt. Und tatsächlich drehen die Weltmeister mit der Kraft ihres Stürmers, jenes Stürmers, der bis dahin noch kein Tor erzielt hatte, das Spiel. Und Lionel Messi lächelt."

Marca: "Nun steht Argentinien gegen England an… und das wird eine ganz andere Liga sein. Scaloni und seine Spieler müssen sich deutlich steigern, um das Finale zu erreichen."

USA

ESPN: "Der argentinische Trainer Lionel Scaloni hat eine Mannschaft aufgebaut, die stark genug ist, um Spiele auch ohne Messis Magie zu gewinnen. Er verlässt sich auf Mac Allister, Álvarez und Martinez, um in Kansas City den Sieg zu sichern. Vor dem Halbfinale am Mittwoch bleiben jedoch ernsthafte Fragen offen."

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