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WM 2026: VAR greift bei Schwalbe ein - USA gegen Paraguay sorgt für Verwirrung

Aktualisiert:

von ran.de

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WM 2026: DFB-Gruppe - Hummels überrascht mit stärkstem Gegner

Videoclip • 01:45 Min


Eine Regel-Premiere im Auftaktspiel von WM-Gastgeber USA sorgt kurzzeitig für Verwirrung. Der Schiedsrichter nahm eine bereits ausgesprochene Gelbe Karte wieder zurück.

Kurioser Moment bei der Fußball-WM: Im Gruppenspiel zwischen Gastgeber USA und Paraguay (4:1) ist erstmals eine neue Regel zur Anwendung gekommen.

Schiedsrichter Danny Makkelie nahm nach einem Hinweis des VAR eine bereits ausgesprochene Gelbe Karte wieder zurück.

Auslöser war eine Szene in der 50. Minute. Der niederländische Unparteiische wertete einen Zweikampf zwischen US-Verteidiger Tim Ream und Paraguays Miguel Almiron zunächst als Foulspiel und verwarnte den Amerikaner.

Kurz darauf wurde die Partie jedoch erneut unterbrochen. Offensichtlich auch zur Verwunderung der Spieler. Das war passiert: Der Video-Assistent hatte sich bei Makkelie gemeldet, während Paraguay bereits einen Freistoß ausgeführt hatte.

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USA gegen Paraguay: Schiri nimmt Gelb wegen Spielerverwechslung zurück

Auf den Stadionbildschirmen wurde angezeigt, dass die Situation wegen einer möglichen Spielerverwechslung ("Mistaken Identity") überprüft wird. Es ist eine Regel-Premiere.

Zum ersten Mal greift der Video-Schiedsrichter ein, wenn nachweislich der falsche Spieler bzw. die falsche Mannschaft bestraft wurde. Genau das war geschehen, wie die TV-Bilder bewiesen.

Darauf war zu sehen, dass Ream seinen Gegenspieler gar nicht getroffen hatte. Makkelie nahm daraufhin die Verwarnung gegen den Amerikaner zurück und zeigte stattdessen Almiron die Gelbe Karte wegen einer Schwalbe. Makkelie gab in der Durchsage zu verstehen, Almiron sei "guilty of simulation".

Die Szene geht damit als erster dokumentierter Anwendungsfall der Regel in die Geschichte ein.

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