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Weltmeisterschaft

WM 2030: Hat Gianni Infantino das Finale schon Marokko versprochen? Spanien reagiert deutlich

Veröffentlicht:

von Tobias Wiltschek

ran Fußball Bundesliga

Kompany über Infantino-Pläne zur WM: "Habe keine Zeit dafür"

Videoclip • 01:58 Min


Die angeblichen Pläne für das WM-Endspiel 2030 lösen bei Co-Gastgeber Spanien Widerstand aus. Die Sportministerin vertraut aber auf Aussagen der FIFA.

FIFA-Boss Gianni Infantino soll einem Medienbericht zufolge Marokko das Finale der Fußball-WM 2030 versprochen haben. Im Gegenzug aber verlange er die Unterstützung durch den Verband im Machtkampf an der Spitze des Weltverbandes.

Dieser Bericht der englischen "The Times" sorgte weltweit für Wirbel – besonders aber in Spanien, das mit Portugal und Marokko den Großteil der WM-Spiele in vier Jahren austrägt.

Im Interview mit dem spanischen Radiosender Cadena Ser zeigte sich Spaniens Sportministerin Milagros Tolon von der Meldung überrascht. "Ich vertraue darauf, dass das Finale in Spanien stattfinden wird", sagte Tolon.

Denn Spanien genieße als aktueller Weltmeister bei den Männern und Frauen höchsten Respekt. Zudem habe man mit Portugal die Bewerbung für die WM-Austragung angeführt, bevor Marokko sich überhaupt erst angeschlossen habe.

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WM 2030: Spanien und Portugal gaben Bewerbung vor Marokko ab

In der Tat hatten beide iberische Verbände bereits im Oktober 2020 ihre offizielle Bewerbung für die Austragung der Endrunde bei der FIFA abgegeben. Erst zweieinhalb Jahre später folgte Marokko.

Die Entscheidung liege zwar im Endeffekt bei der FIFA, stellte sie klar. Aber sie betonte auch die Vorteile Spaniens: "Denn wir verfügen über große Erfahrung mit Sportveranstaltungen, ein modernes Kommunikationsnetz und ein hohes Maß an Sicherheit."

Deshalb könne das Finale nur in Spanien stattfinden, "wenn man den gesunden Menschenverstand heranzieht".

Das Wichtigste aber sei, dass die Fifa die Meldung von einer Zusage hinsichtlich der Ausrichtung des Endspiels schon dementiert habe, so die Ministerin: "Wir arbeiten mit der FIFA zusammen und haben im September unser nächstes Treffen."

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