Kampfsport
Judo: Nach gewaltsamem Ausraster - Akaki Japaridse erhält lebenslange Bundesliga-Sperre
Veröffentlicht:
von SID:newstime
Bierhoff rechnet mit DFB-Team ab
Videoclip • 01:00 Min • Ab 12
Akaki Japaridse löste im September einen heftigen Eklat in der Judo-Bundesliga aus. Nach einer Niederlage ging er gewaltsam auf seinen Kontrahenten los. Dieser landete im Krankenhaus. Der Vorfall hat nun schwerwiegende Konsequenzen für den 24-Jährigen.
Der georgische Kämpfer Akaki Japaridse ist nach seinem gewaltsamen Ausraster auf Lebenszeit für die Judo-Bundesliga gesperrt worden.
Der 24-Jährige darf somit nicht mehr für einen Verein des Deutschen Judobundes (DJB) gemeldet werden oder dort kämpfen. Diese Entscheidung teilte der DJB am Dienstag mit.
Kommende Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarHeute, 21:05 Uhr • Radsport
Straßenrad-WM: Zeitfahren Juniorinnen
130 Min
Bald verfügbarHeute, 21:05 Uhr • Radsport
Straßenrad-WM: Zeitfahren Juniorinnen
130 Min
Japaridse prügelt Gegner krankenhausreif
Der für den JC Leipzig angetretene Japaridse war am 5. September im Wettkampf gegen den TSV Abensberg nach seiner Niederlage gegen den deutschen Olympiastarter Timo Cavelius mit den Fäusten auf seinen Kontrahenten losgegangen und hatte diesen krankenhausreif geprügelt. Cavelius hatte zuvor dicht vor Japaridse gejubelt, bei der anschließenden Attacke verlor er zwei Zähne und erlitt einen Kieferbruch. Bei der WM in Baku vom 4. bis zum 11. Oktober gehört der 29-Jährige daher nicht zum deutschen Aufgebot.
Zur nun getroffenen Entscheidung der Liga-Exekutive sagte Ligareferentin Pamela Bickendorf: "Die Zusammenarbeit in der Bundesliga-Exekutive und im DJB insgesamt war bemerkenswert und hat so ein schnelles Handeln ermöglicht. Im Verfahren wurde von allen Seiten immer wieder betont, dass es so etwas 'bei uns' noch nie gegeben habe." Mit dem Ergebnis des Verfahrens zeigte sie sich "zufrieden".
Mehr Sport-Videos

ran Mehr Sport
NASCAR-Fahrer rasten völlig aus: Vom Crash zur Schlägerei
Videoclip • 01:13 Min

ran Mehr Sport
Liebes-Auszeit auf Capri - Jake Paul turtelt mit Verlobten
Videoclip • 01:10 Min

ran Mehr Sport
US Open: "Es kracht" - Zverev übersteht Krimi in der ersten Runde
Videoclip • 01:46 Min
Gegen Japaridse laufen mehrere Verfahren
Auch auf die sportliche Wertung des Duells zwischen Leipzig und Abensberg hat der Vorfall Auswirkungen: Der Kampf werde mit 7:7 bei einer Unterbewertung von 62:57 gewertet, die Abschlusstabelle der 1. Judo-Bundesliga Männer Süd 2026 werde entsprechend korrigiert, hieß es vom Verband.
Auch der Rechtsausschuss des DJB prüft den Fall, zudem laufen gegen Japaridse Verfahren vor dem Georgischen Judoverband, dem Judoweltverband IJF sowie ein strafrechtliches Verfahren in Deutschland. Der Georgier hatte in einem Statement nach seinem Ausraster zwar Verantwortung für die Geschehnisse übernommen, gleichzeitig aber auch Anschuldigungen gegenüber Cavelius erhoben: So hätten "beleidigende Handlungen" seines "Gegners, sowohl in Form verbaler Äußerungen als auch durch Gesten", zu dem Eklat geführt. Der DJB zeigte sich über dieses Statement "fassungslos."
Auch interessant: NFL Week 2: Die Gewinner und Verlierer des Spieltags - Watson ist back, Steelers-Offense völlig leblos
Dir gefallen ran-News?
Mehr Sport-News

Nations League
Ter Stegen bekennt: "Du fängst an zu zweifeln"

Olympische Spiele
Deutsche Olympia-Bewerbung: Enger Zweikampf bahnt sich an

Bundesliga
Kommentar: Blessin ist Gladbachs letzter Schuss

Nations League
Verstoß gegen Regularien: DFB muss Trikot vor Klopp-Debüt anpassen

Fußball
Tresoldi bei U21: Darum sagte er Klopp vorerst ab

Fußball
"Alles glattgebügelt": Kruse kritisiert Kimmich und DFB-Kollegen



















