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Leichtathletik-EM

Leichtathletik-EM 2026 - Frank Busemann exklusiv: "Wir Deutschen machen uns kleiner, als wir sind"

Veröffentlicht:

von Andreas Reiners

17:30 SAT.1 Bayern

Leichtathletik-WM für München? Bayern unterstützt Bewerbung

Videoclip • 48 Sek • Ab 12


Zwölf bis 15 Medaillen, drei davon in Gold: Frank Busemann hat vor der EM durchgerechnet, was für das deutsche Team drin ist. Im ran-Interview nennt der Olympiazweite seine Favoriten und erklärt, warum Leo Neugebauer die Sportart nicht allein retten muss.

Am Montag beginnt in Birmingham die Leichtathletik-EM, und Deutschland reist mit großen Hoffnungen und einem vielversprechenden Aufgebot an. Angeführt wird es von Leo Neugebauer, der nach WM-Gold im Zehnkampf und der Wahl zum Sportler des Jahres zu einem wichtigen Gesicht der Sportart geworden ist. Und in England natürlich den Titel holen will.

Im Interview mit ran spricht der frühere Zehnkämpfer Frank Busemann über die Athleten, die er ganz vorne sieht, und über die Frage, ob die Krise nach der WM 2023 tatsächlich überwunden ist.

Er erklärt, warum Förderung sich nicht am Reißbrett planen lässt und was passierte, als seine Kinder nach einer WM im Keller Zehnkampf spielten. Beim Selbstverständnis deutscher Sportler wird er deutlich: "Wir Deutschen neigen oft dazu, uns kleiner zu machen, als wir sind."

Leichtathletik-EM 2026: Wie nachhaltig ist der Neugebauer-Effekt?

ran: Herr Busemann, wir haben nach der WM darüber gesprochen, ob Leo Neugebauer nach seinem Gold die deutsche Leichtathletik retten kann. Mit etwas Abstand: Kann er das?

Frank Busemann: Im Moment habe ich da keine Sorgen. Die EM wird, glaube ich, eine schöne Veranstaltung – auch in der Breite. Es ist nicht so, dass einer allein die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Wir haben viele gute Athleten dabei.

ran: Das heißt, er muss diese Rolle gar nicht übernehmen?

Busemann: Nein. Wer ganz oben steht, kann natürlich auch tief fallen. Alles andere als der Titel wäre für ihn zwar eine Enttäuschung, aber kein Weltuntergang. Natürlich geht er als amtierender Weltmeister und nach einer guten Vorbereitung als klarer Favorit ins Rennen. Diesen Status muss man sich dann auch gefallen lassen. Aber ich glaube, damit kann er gut umgehen. Er kennt diesen Druck.

ran: Hat sein Erfolg der Leichtathletik insgesamt einen Schub gegeben?

Busemann: Dadurch, dass er auch Sportler des Jahres geworden ist, hat die Leichtathletik auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit bekommen. Jetzt muss man abwarten, wie nachhaltig dieser Effekt ist und wie die Wahrnehmung nach der EM in Birmingham aussieht. Einen großen Ruck durch die Sponsorenlandschaft hat es bislang aber noch nicht gegeben. Niemand sagt plötzlich: "Durch Neugebauer ist Leichtathletik jetzt die attraktivste Sportart der Welt." Dafür braucht es noch etwas mehr. Aber Neugebauer ist ein Typ mit Strahlkraft und außergewöhnlichen Leistungen – das hilft der Sportart enorm.

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Leichtathletik-EM 2026: Busemann hofft auf viele Medaillen

ran: Wurden da Chancen verpasst, oder geht einfach nicht mehr?

Busemann: Nein, Chancen wurden aus meiner Sicht nicht verpasst. Die Leichtathletik steht immer in Konkurrenz zum Fußball – auch wenn das ein ungleiches Duell ist. Der Fußball überstrahlt vieles. Deshalb müssen wir schauen, welche Aufmerksamkeit wir für unsere Sportart gewinnen können. Die Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid haben gezeigt, dass das Interesse da ist. So viele Zuschauer bei einer Leichtathletik-DM sind eher ungewöhnlich, und die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wir werden den klassischen Fußballfan vermutlich nicht zum Leichtathletikfan machen. Entscheidend ist, die Menschen, die sich bereits für Leichtathletik begeistern, langfristig zu halten.

ran: Sie sagen, Sie hätten ein gutes Gefühl. Worauf dürfen wir uns aus deutscher Sicht bei der EM freuen?

Busemann: Ich hoffe auf viele Medaillen. Daran wird eine Europameisterschaft am Ende gemessen. Der DLV hat in den vergangenen Jahren zwar häufig die Nationenwertung oder Platzierungen zwischen Rang vier und acht hervorgehoben, weil sie die mannschaftliche Stärke widerspiegeln. Das ist auch ein berechtigter Ansatz. Aber am Ende stehen die Medaillen im Fokus – für sie gibt es schließlich die Siegerehrung.

ran: An wie viele Medaillen denken Sie?

Busemann: Ich habe das im Vorfeld einmal durchgerechnet. Mein Tipp wären 12 bis 15.

ran: Und wie viele davon könnten in Gold sein?

Busemann: Wenn alles perfekt läuft, sind bis zu sechs Goldmedaillen drin. Aber davon können wir nicht ausgehen. Drei sind realistisch. Alles, was darüber hinausgeht, ist gut.

ran: Wen haben Sie konkret auf dem Zettel?

Busemann: Wir haben einige Athleten mit großen Chancen. Malaika Mihambo muss man im Wettkampf erst einmal schlagen, auch wenn sie im Moment vielleicht nicht ganz die Form der vergangenen Jahre hat. Im Hammerwurf gehört Merlin Hummel ebenfalls zum Kreis der Medaillenkandidaten. Er ist sehr konstant und ein hervorragender Wettkampftyp. Allerdings ist die Konkurrenz enorm, unter anderem aus Polen und der Ukraine. Da entscheidet am Ende oft ein einziger Wurf.

Im Zehnkampf ist Leo Neugebauer der klare Goldfavorit. Trotzdem muss er diesen Status erst einmal bestätigen. Und man darf Niklas Kaul nicht vergessen. Er steht zwar etwas im Schatten von Neugebauer, ist aber Welt- und Europameister und wurde bei der WM Vierter. Er weiß genau, wie man große Wettkämpfe bestreitet. Auch Owen Ansah gehört zu den Athleten, auf die man achten sollte. Wer in einem Weltklassefeld 10,01 Sekunden über 100 Meter läuft, hat das Potenzial, international ganz vorne mitzumischen. Entscheidend ist aber, diese Leistung auch im Finale gegen die stärkste Konkurrenz abzurufen. Genau das macht den Unterschied.

ran: Wer steht noch auf der Goldliste?

Busemann: Speerwerfer Julian Weber muss man auf jeden Fall im Blick haben. Er hatte einen sehr starken Saisoneinstieg, der zweite Wettkampf war dann eher normal. Bei den Deutschen Meisterschaften war er noch nicht ganz auf seinem Topniveau. Ich hoffe, dass er bis zur EM wieder in Form kommt. Spannend wird es außerdem auf den Mittelstrecken. Ein Athlet wie Robert Farken tritt mit dem klaren Anspruch an, gewinnen zu wollen. Diese Einstellung ist genau richtig. Gerade in den taktisch geprägten Rennen über 800 oder 1.500 Meter gilt: Wer das Finale erreicht, kann grundsätzlich gewinnen. Dann entscheiden Rennverlauf, Tempowechsel, die richtige Positionierung und die Frage, wer auf den letzten Metern noch die meisten Reserven hat.

ran: Gibt es auch Geheimtipps? Athleten, bei denen der Stern aufgehen könnte?

Busemann: Johanna Martin gefällt mir zum Beispiel richtig gut. Ein echter Geheimtipp ist sie eigentlich nicht mehr, weil sie inzwischen mit Abstand die beste deutsche 400-Meter-Läuferin ist. Sie ist noch sehr jung und hat enormes Potenzial. Da kann es gut sein, dass sie plötzlich unter 50 Sekunden läuft und alle überrascht. Auch Amadeus Gräber ist spannend. Er zählt nicht zu den Medaillenfavoriten, aber im Zehnkampf ist vieles möglich. Wenn einige Favoriten patzen oder dem Druck nicht standhalten, kann plötzlich jemand nach vorne rücken. Gräber kann im Schatten der großen Namen seinen eigenen Wettkampf machen. Gespannt bin ich außerdem auf Owe Fischer-Breiholz. Ich traue ihm eine Zeit unter 48 Sekunden zu. Und dann sind da noch die Marathonläufer. Die haben in den vergangenen Jahren gezeigt, wie spannend diese Disziplin sein kann. Man denke nur an die Heim-EM in München mit dem Goldlauf von Richard Ringer oder die starken Leistungen von Amanal Petros. Solche Geschichten machen die Leichtathletik aus.

Busemann: Darauf kommt es beim Kampf um die Medaillen an

ran: Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie sich so ein Event anfühlt. Wie schafft man es, auf den Punkt bereit zu sein und den Druck auszublenden?

Busemann: Man nimmt ihn an und wandelt ihn in Leistung um. Ich habe das auch immer versucht, meinen Kindern zu erklären, wenn wir zu ihren Handballspielen gefahren sind. Dieses flaue Gefühl im Magen ist nichts Schlechtes. Es ist ein Signal des Körpers, dass man bereit für den Wettkampf ist. Genau dieses Gefühl muss man positiv nutzen. Ich habe das in meiner aktiven Zeit oft selbst erlebt. Natürlich hatte ich Respekt vor dem Wettkampf. Ich war mir nie hundertprozentig sicher, dass alles klappt – und gleichzeitig hatte ich das Vertrauen, dass es funktionieren kann. Das ist ein schwer zu beschreibendes Gefühl, aber genau daraus entsteht die nötige Spannung. Die besten Athleten können im Wettkampf oft sogar mehr abrufen als im Training.

ran: Wie gelingt das?

Busemann: Mit einer guten Vorbereitung. Man muss genau wissen, was man kann. Wer am Ende Medaillen gewinnt, macht das nicht zufällig. Dahinter steckt ein langer Entwicklungsprozess – vom ersten Kreismeistertitel über Landes- und deutsche Meisterschaften bis hin zur internationalen Bühne. Und der erste Kreismeistertitel fühlte sich damals genauso besonders an wie später ein EM-Titel.

ran: Kann man das trainieren?

Busemann: Ja, das muss man sogar trainieren. Man muss sich immer wieder bewusst dieser Herausforderung stellen. Entscheidend ist, dass man sein persönliches "Warum" kennt. Warum gehe ich jeden Tag zum Training? Warum stelle ich das nie infrage? Warum stehe ich nach Niederlagen immer wieder auf? Wer diese Fragen für sich klar beantworten kann, hält auch Rückschläge aus. Dann weiß man, dass irgendwann der eigene Tag kommen wird. Davon sind Spitzensportler überzeugt. Sie fahren auch nicht zu einer Europameisterschaft, um sich die Gastgeberstadt anzusehen. Sie fahren dorthin, um ihren Wettkampf zu bestreiten – alles andere spielt in dem Moment keine Rolle.

ran: Nach der WM 2023 ohne Medaille wurde von einer Krise gesprochen. Ist die vorbei?

Busemann: Nein, so einfach ist das nicht. Man kann nicht sagen: Jetzt haben wir wieder Medaillen gewonnen und damit ist alles gut. Die Konkurrenz entwickelt sich ständig weiter, das internationale Niveau steigt kontinuierlich. Deshalb bleibt es ein dauerhafter Kampf. Trotzdem gibt es aktuell eine positive Entwicklung. Ob das an veränderten Förderstrukturen liegt, an besseren Rahmenbedingungen oder einfach daran, dass gerade mehrere außergewöhnlich talentierte Jahrgänge zusammenkommen, lässt sich heute noch nicht seriös beantworten. Wenn das Niveau in zehn Jahren immer noch so hoch ist wie jetzt, dann kann man sagen, dass die richtigen Weichen gestellt wurden.

ran: Kann die EM in Birmingham ein Wendepunkt werden?

Busemann: Die Athleten machen ihren Sport in erster Linie für sich selbst. Sie treten nicht an, damit die Nationalmannschaft erfolgreicher ist oder der Bundestrainer seinen Job behält. Sie wollen einfach das Beste aus sich herausholen. Wenn dadurch Erfolge entstehen, steigt automatisch auch die Aufmerksamkeit. Vielleicht fließen dann mehr Fördergelder und die Sportart bekommt insgesamt einen höheren Stellenwert. Genau daran fehlt es aus meiner Sicht in Deutschland häufig. Wir wollen Erfolge feiern, sind aber nicht immer bereit, die nötigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

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Leichtathletik: Wo steht Deutschland?

ran: Wenn 2023 der Tiefpunkt war – wo steht die deutsche Leichtathletik heute im internationalen Vergleich?

Busemann: Ich würde sagen: im gesunden Mittelfeld. Zu den ganz großen Sportnationen gehören wir aktuell nicht. Das sieht man nicht nur in der Leichtathletik, sondern in vielen Sportarten. Der Fußball ist ein gutes Beispiel. Nach dem WM-Titel 2014 dachten viele, diese Generation sei unschlagbar. Wenige Jahre später sah die Realität ganz anders aus. Erfolg ist eben kein Selbstläufer. Solche Wellenbewegungen gibt es immer wieder. Eine starke Generation begeistert zunächst viele Menschen, gleichzeitig sehen Nachwuchsathleten aber auch, wie groß der Aufwand ist, um dieses Niveau zu erreichen. Das kann abschrecken. Umso außergewöhnlicher sind Sportler wie Leo Neugebauer oder Malaika Mihambo, die sich über Jahre immer wieder neu motivieren.

ran: Was stimmt Sie optimistisch, dass es weiter bergauf geht?

Busemann: Mich freut vor allem das Selbstverständnis, mit dem viele Athleten inzwischen auftreten. Gerade im Laufbereich von 800 Metern bis zum Marathon waren wir jahrelang international kaum konkurrenzfähig. Heute kann Deutschland wieder laufen. Wir Deutschen neigen oft dazu, uns kleiner zu machen, als wir sind. Wer aber schon vor dem Wettkampf denkt, die anderen seien ohnehin besser, nimmt sich selbst einen Teil seiner Leistungsfähigkeit. Mit dieser Einstellung gewinnt man keine Titel.

ran: Wäre Olympia in Deutschland ein Türöffner, damit Deutschland wieder eine Sportnation wird?

Busemann: Ja, davon bin ich überzeugt. Wenn man sich andere westliche Industrienationen anschaut, sieht man häufig, dass Olympische Spiele im eigenen Land einen nachhaltigen Schub auslösen. Dann werden Strukturen konsequent aufgebaut, langfristig finanziert und weiterentwickelt. Das wirkt oft weit über das eigentliche Ereignis hinaus. Außerdem stärkt ein solches Großereignis auch das sportliche Selbstverständnis eines Landes.

Busemann: "Wir brauchen Vorbilder"

ran: Auch ohne Spiele werden Förderprogramme und Reformen auf den Weg gebracht. Reicht das?

Busemann: Es gibt immer Luft nach oben. Entscheidend ist, die vorhandenen Mittel möglichst sinnvoll einzusetzen. Ob eine Förderung wirklich erfolgreich war, lässt sich oft aber erst viele Jahre später beurteilen. Ein gutes Beispiel ist das Jahr, in dem die Basketballer Weltmeister wurden. Damals floss ein Großteil der Fördergelder in die Leichtathletik, weil dort die größten Medaillenchancen gesehen wurden. Die Basketballer bekamen vergleichsweise wenig Unterstützung – und wurden trotzdem Weltmeister, während die Leichtathletik ohne WM-Medaille blieb. Auf den ersten Blick könnte man sagen: Das Fördersystem hat nicht funktioniert. Andererseits könnte man genauso argumentieren, dass die Investitionen erst mit Verzögerung Wirkung zeigen und die positiven Entwicklungen von heute auch darauf zurückzuführen sind.

ran: Planbar ist das also nicht.

Busemann: Genau. Förderung lässt sich nicht am Reißbrett planen. Jeder Sportler braucht etwas anderes. Den einen muss man antreiben, den nächsten eher bremsen. Manche brauchen klare Ansagen, andere Zuspruch. Gerade deshalb habe ich großen Respekt vor den Trainern. Sie schaffen es, Athleten so zu entwickeln, dass sie ihre Bestleistung genau zum Saisonhöhepunkt abrufen können.

ran: Braucht die Leichtathletik weiterhin Vorbilder, um Kinder zu begeistern?

Busemann: Ja, wir brauchen Vorbilder. Wir brauchen große Veranstaltungen und Geschichten, die Kinder begeistern. Ich war erst am Samstag beim Tag der Kinderleichtathletik. Für die Kinder dort bin ich einfach nur ein alter Mann. Aber wenn ihnen jemand sagt: "Der Frank war bei Olympischen Spielen", dann leuchten die Augen. Ich als Person bin dabei eigentlich gar nicht entscheidend. Entscheidend ist das Ereignis. Ich erzähle in diesem Zusammenhang immer gern eine Geschichte.

ran: Welche ist das?

Busemann: Als ich 2019 von der Leichtathletik-WM in Katar zurückkam, spielten meine Kinder im Keller Zehnkampf. Sie wollten dabei natürlich nicht irgendeinen Athleten darstellen – sie wollten Niklas Kaul sein. Einer musste dann den französischen Konkurrenten spielen. Daran sieht man, welchen Einfluss solche Erfolge haben können.

ran: Wie viele interessante Persönlichkeiten stecken in diesem 115-köpfigen Team?

Busemann: Eine ganze Menge. Das ist immer das Schöne, wenn sie bei uns zum Interview kommen. Da gibt es ganz unterschiedliche Charaktere. Manche sind Entertainer, andere gehen mit großen Augen durch die Welt, einige sind völlig unbeschwert, andere schon sehr abgeklärt. Entscheidend ist, dass die Athleten authentisch bleiben. Gerade im Zeitalter von Social Media sieht man immer häufiger, dass man auch ohne große sportliche Erfolge Bekanntheit erlangen kann. Umso wichtiger ist es, dass die Persönlichkeit nicht zur Inszenierung wird.

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