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Formel 1: Kein WM-Titel? Kimi Antonelli in Austin mit Luft nach oben
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ran Mehr Sport
Formel1: Antonelli isst Spaghetti aus Siegerpokal
Videoclip • 01:04 Min
Kimi Antonelli kann den WM-Titel in der Formel 1 schon in Austin klarmachen. Die ersten Rundenzeiten sind allerdings ausbaufähig
WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli muss sich bei seinem ersten Titel-Matchball in der Formel 1 auf reichlich Gegenwehr einstellen. Im ersten freien Training in Austin/Texas belegte der 20-jährige Italiener den fünften Platz und war dabei eine knappe halbe Sekunde langsamer als Ferrari-Pilot Charles Leclerc, der in 1:36,052 Minuten für die Bestzeit sorgte.
Mercedes-Pilot Antonelli tat sich vor allem im letzten Sektor auf dem teils holprigen Circuit of the Americas schwer und landete noch hinter seinem viertplatzierten Teamkollegen George Russell.
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Der formstarke Max Verstappen, der die vergangenen beiden Rennen in Malaysia und Singapur gewonnen hatte, klagte zu Beginn der Session über technische Probleme mit der Lenkung seines Red Bull. Am Ende lag er als Zweiter weniger als eine Zehntelsekunde hinter Leclerc. Dritter wurde Lando Norris im McLaren.
Kimi Antonelli greift nach dem WM-Titel
Bild: AFP/GETTYIMAGES/SID/RUDY CAREZZEVOLI
Nico Hülkenberg tat sich im Audi als 18. schwer. Der US-Rennstall Cadillac, das einzige punktlose Team vor dem Großen Preis der USA (Sonntag, 21.00 MEZ/Sky), setzte Formel-2-Fahrer Colton Herta bei dessen Heimspiel in das Cockpit von Sergio Perez. Der Rückstand auf den Rest des Feldes war für das Team erneut groß.
Antonelli (340 Punkte) kann sich beim 18. Saisonrennen zum jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte krönen. Die Titelchancen sind jedoch gering. Russell liegt als erster Verfolger 102 Punkte zurück, Lewis Hamilton im Ferrari hat 111 Zähler Rückstand. Sechs Rennen vor Saisonende sind noch maximal 150 Punkte zu vergeben. Um vorzeitig Weltmeister zu werden, muss Antonelli in Austin gewinnen, gleichzeitig dürfte Russell maximal Neunter werden, Rekord-Weltmeister Hamilton höchstens Fünfter. "Das ist eher unwahrscheinlich", hatte Antonelli am Donnerstag gesagt.



