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Formel 1 - Red Bull zahlte offenbar diese Mega-Abfindung an Ex-Teamchef Christian Horner
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von Oliver Jensenran Mehr Sport
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Videoclip • 01:01 Min
Christian Horner wurde im Sommer 2025 als Teamchef von Red Bull freigestellt. Nun offenbart ein Bericht, wie gigantisch seine Abfindung gewesen sein soll.
Christian Horner war 20 Jahre beim Formel-1-Team von Red Bull, gewann acht Fahrerweltmeisterschaften und sechs Konstrukteurstitel. Im vergangenen Jahr wurde er als Teamchef entlassen, obwohl er noch sechs Jahre Vertrag hatte.
Dafür erhielt der 52-Jährige anscheinend eine unfassbare Abfindung. Die englische Boulevard-Zeitung "The Sun" verweist auf den Finanzbericht von Red Bull. Dort soll unter "Entschädigung für den Verlust des Amtes" die Summe von 67 Millionen Pfund angegeben sein.
Darüber hinaus wurde die Vergütung mit 9,029 Millionen Pfund angegeben, die "Arbeitgeberbeiträge zu beitragsorientierten Rentenplänen" mit 10.000 Pfund.
Dies ergibt eine Gesamtsumme von 76.039.000 Pfund, also umgerechnet rund 101 Millionen US-Dollar bzw. 89,7 Millionen Euro. "The Sun" soll Red Bull um eine Stellungnahme dazu gebeten haben, bekam aber offenbar zunächst keine Antwort.
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Horner hofft auf F1-Comeback: "Möglicherweise im Herbst"
Trotz seiner gigantischen Abfindung ist Horner weit davon entfernt, sich zur Ruhe setzen zu wollen. Stattdessen wirbt er öffentlich darum, wieder in die Formel 1 zurückzukehren.
Zuletzt zeigte er sich beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone im Fahrerlager. Gegenüber "Sky" sagte er damals: "Ich würde gern zurückkommen, aber möglicherweise passiert erst im Herbst oder im nächsten Frühjahr etwas. Ich bin mit dem zufrieden, was ich derzeit mache, würde aber gern zurückkehren, wenn sich die richtige Gelegenheit bietet. Es sind viele Faktoren im Spiel."
Christian Horner hat nach seinem Aus bei Red Bull ordentlich abkassiert
Bild: Zsombor Toth Photography
Horner schielt auf Ferrari
Doch er setzt hohe Bedingungen. "Ich war ein Angestellter. Ich habe 21 Jahre lang an der Boxenmauer gesessen. Dazu muss ich nicht zurückkehren", sagte Horner gegenüber der "Times": "In dieser Phase meines Lebens gibt es nur ein Team, bei dem ich akzeptieren würde, nicht als Mitbesitzer beteiligt zu sein."
Damit gemeint war Ferrari. "Ob ich Ferrari in Betracht ziehen würde? Ich meine, Ferrari ist die größte Marke in der Formel 1. Das ist der Traum. Und man könnte sagen, es ist der schlafende Riese der Formel 1", führt er aus.
Der Franzose Fred Vasseur ist aktuell Teamchef bei Ferrari, steht aber unter großem Druck.
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