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Formel 1: Erster Sieg in Singapur! Verstappen vergoldet 250. Grand Prix - Antonelli holt Matchball
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von SIDran Mehr Sport
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Während Red-Bull-Star Max Verstappen in Singapur seine Dominanz fortsetzt, darf sich auch der WM-Führende Kimi Antonelli freuen. Denn dem Italiener gelingt der nächste Schritt zum Titel.
Während ein riesiges Feuerwerk den Nachthimmel über Singapur hell erleuchtete, warf sich Max Verstappen mit einem großen Satz in die Arme seiner wartenden Mechaniker. "Es hat eine Weile gedauert", flachste der Niederländer, nachdem er den 250. Grand Prix seiner Formel-1-Karriere mit seinem ersten Sieg auf dem Stadtkurs vergoldet hatte, "aber ich bin sehr glücklich."
Doch nicht nur der Red-Bull-Star, der mit seinem zweiten Sieg nacheinander wieder die Dominanz früherer Tage versprüht, strahlte nach dem Kraftakt in der schweißtreibenden Hitze. Auch bei WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli war die Freude groß: Im derzeit unterlegenen Mercedes schaffte es der Italiener hinter Verstappen und Ferrari-Pilot Charles Leclerc auf Platz drei, baute seinen Vorsprung in der WM aus - und könnte zu seiner eigenen Überraschung schon Ende Oktober beim Großen Preis der USA seinen ersten Titel holen.
"Kann ich?", fragte Antonelli verdutzt, der in Austin einfach nur "das bestmögliche Rennen abliefern" wolle. Doch weil George Russell, der nach einem Motorwechsel von Platz 19 startete, im zweiten Silberpfeil nur Neunter wurde, liegt Antonelli nun mit komfortablen 102 Punkten vor seinem Teamkollegen und steht kurz vor der Erfüllung seines Traums.
"Kimi ist heute wirklich gut gefahren", ergänzte Mercedes-Boss Toto Wolff bei "Sky": "Das Ergebnis ist besser als wir gedacht haben." Laut derzeitigem Rennkalender sind noch sechs Grand Prix zu absolvieren. Verstappen liegt 119 Zähler hinter der Spitze, seine Aufholjagd kommt wohl zu spät.
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Erfolg für Hülkenberg in Singapur
Weiter hinten jubelte Nico Hülkenberg über ein weiteres Erfolgserlebnis. Nachdem er im Sprint bereits Rang sieben erreicht hatte, schaffte es der Emmericher mit seinem Audi als Achter des Hauptrennens wieder in die Punkteränge.
Verstappen ging mit einer mächtigen Portion Selbstvertrauen in sein Jubiläumsrennen, zu stark hatte er sich in den Sessions zuvor präsentiert. So auch in der Qualifikation, bei der er sich seine erste Pole Position in Singapur und die 50. seiner Formel-1-Karriere gesichert hatte. Der Niederländer sei "eindeutig dominierend", hatte Wolff nach der Zeitenjagd gesagt.
"Der wichtigste Teil ist der Start", betonte Verstappen vor dem Rennen, dieser könne für ihn "nicht schlechter", sondern "nur besser" werden. Im Sprint hatte er - wie schon zuletzt in Malaysia - schließlich schnell Platz eins verloren, das sollte sich nicht erneut wiederholen. Bei Temperaturen um die 30 Grad und ohne den befürchteten Regen schien Verstappen dann tatsächlich wieder die Führung zu verlieren, Leclerc war in seinem Ferrari schon auf gleicher Höhe. Doch der Niederländer behauptete auf der Bremse seine Position.
Von den Top sechs setzte lediglich der auf Platz drei gestartete Hamilton auf Mediums statt Softs, und in der Anfangsphase bekam der Rekordweltmeister viel Druck von Antonelli zu spüren. Doch weil auf dem Stadtkurs Überholmanöver eine Seltenheit sind, blieben Positionswechsel in den ersten Runden aus.
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Verstappen und Leclerc setzen sich ab
Während sich weiter hinten Russell Platz um Platz nach vorne arbeitete, setzten sich Verstappen und Leclerc von Hamilton und den weiteren Verfolgern ab. Etwas überraschend war es dann der Ferrari-Pilot, der in Runde 19 als Erster der Spitzengruppe an die Box ging und auf die weichen Reifen wechselte. Antonelli reagierte fünf Runden später und ging auf die Mediums, Leclerc folgte kurz darauf.
In Runde 33 wechselte dann auch Verstappen, und der Niederländer lag schnell wieder über fünf Sekunden vor Leclerc. Als kurz darauf Lance Stroll mal wieder mit seinem Aston Martin ausrollte, kamen Leclerc und Antonelli unter dem Virtuellen Safety Car wieder an die Box. In Runde 46 schnappte sich der Monegasse wieder Platz zwei von Hamilton - der Rückstand zu Verstappen, der am Ende Funkprobleme hatte, war da aber schon zu groß.
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