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Alexander Zverev nimmt erneut an umstrittenem Show-Turnier in Saudi Arabien teil: "Freue mich riesig"
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von ran.deran Mehr Sport
Tennis: Alexander Zverev und Sophia Thomalla melden sich aus dem Urlaub
Videoclip • 01:08 Min
Alexander Zverev bestätigt seine zweite Teilnahme am Six Kings Slam in Saudi-Arabien. Das umstrittene Show-Turnier wird nicht von der ATP organisiert und bringt dementsprechend keine Weltranglistenpunkte ein.
Alexander Zverev wird wie bereits im vergangenen Jahr am Six Kings Slam in Riad teilnehmen. Das Show-Turnier findet Ende Oktober in der Hauptstadt Saudi-Arabiens statt.
Das verkündete Zverev selbst auf "Instagram": "Ich freue mich riesig, wieder in Riad beim Six Kings Slam dabei zu sein!", schrieb der 29-Jährige. Jannik Sinner und Carlos Alcaraz, die Nummer eins und zwei der Weltrangliste, werden ebenfalls an dem Turnier teilnehmen.
Letztes Jahr schied Zverev bereits in der ersten Runde gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz aus, den er nach sieben Niederlagen in Serie im Halbfinale von Wimbledon erstmals seit zwei Jahren wieder bezwingen konnte.
Da das Turnier nicht von der ATP organisiert ist, hat die Leistung der Tennisspieler für die Weltrangliste keinen Wert und die Spielergebnisse zählen auch nicht für die offiziellen Head-to-Head-Begegnungen.
Dass die Spieler trotzdem wieder an dem Turnier teilnehmen, liegt wohl eher an der finanziellen Vergütung. In der Vergangenheit gab es für jeden Teilnehmer allein 1,5 Millionen US-Dollar als Antrittsbonus. Auf den Gewinner warten weitere 4,5 Millionen US-Dollar.
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Six King Slam: Teilnehmer Sinner und Djokovic sagen Canada Open ab
Wie "Tennisworld" berichtet, haben Jannik Sinner und Novak Djokovic, die beide an dem Showturnier teilnehmen, für die Canadian Open vom 2. bis 13. August abgesagt. Die Belastung durch die vielen Wettbewerbe sei zu groß.
Bereits in den vergangenen Jahren wurde die Doppelmoral einiger Tennis-Starts angeprangert, die sich auf der einen Seite über die zu große Belastung in der Tennis-Welt beschweren, aber auf der anderen Seite an Show-Turnieren teilnehmen.
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Show-Turnier in Saudi Arabien wird stark kritisiert
Dem Six Kings Slam wird zudem Sportswashing vorgeworfen. Menschenrechtsorganisationen wie "Human Rights Watch" und "Amnesty International" berichten seit Jahren, dass Saudi-Arabien Sportgroßveranstaltungen nutze, um von Menschenrechtsverletzungen abzulenken. Das Königreich bemüht sich offenbar, seine Wirtschaft zu diversifizieren, da die Ölindustrie vermutlich in absehbarer Zukunft einbrechen wird.
Dies will der Wüstenstaat unter anderem mit Tourismus und Sportgroßveranstaltungen wie dem Six King Slam oder der landeseigenen Fußballliga bewerkstelligen. Dabei verschlechtert sich die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien jedoch weiter. "Die Repressionen nehmen zu, insbesondere gegen alle, die es wagen, die Behörden zu kritisieren. Die Anwendung der Todesstrafe hat drastisch zugenommen", warnte Amnesty-Experte Stephen Cockburn schon vor Jahren.
Zudem halten die bewaffneten Spannungen im Nahen und Mittleren Osten weiter an. Andere Sportgroßveranstaltungen, wie der Große Preis von Saudi-Arabien in der Formel 1, wurden deswegen dieses Jahr bereits abgesagt.
Auch interessant: Alexander Zverev hinterfragt Behauptung von Boris Becker: "Liebt es, Geschichten zu erzählen" Und: Alexander Zverev: Diese Turniere spielt der Deutsche im Jahr 2026 noch
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