Tennis
Alexander Zverev bald die Nummer eins: Ex-Weltranglisten-Erste Kim Clijsters weist Kritiker deutlich zurecht
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von Dominik Hagerran Mehr Sport
Tennis: Sinner fällt für den Rest der Saison aus – Zverev rückt näher
Videoclip • 01:13 Min
Alexander Zverev steht kurz vor dem Sprung zur Nummer eins der Weltrangliste. Zwar gönnt dem deutschen Tennis-Star das nicht jeder, jedoch zollt Kim Clijsters den Leistungen des 29-Jährigen großen Respekt.
Alexander Zverev absolviert ein beinahe makelloses Jahr 2026. Der deutsche Tennis-Star hat die French Open und die US Open gewonnen und steht kurz davor, die Nummer eins der Weltrangliste zu werden.
Erfolge wie diese rufen viele Neider hervor. Nicht alle gönnen dem 29-Jährigen die großen Triumphe. Immer wieder wird moniert, dass Zverev nur so erfolgreich ist, weil Jannik Sinner und Carlos Alcaraz von Verletzungen gebeutelt wurden.
Zwar hat das Pech der Konkurrenz Zverev sicher in die Karten gespielt, jedoch gilt es dennoch seine konstant starken Leistungen zu würdigen. Dieser Meinung ist jedenfalls auch Ex-Tennis-Star Kim Clijsters. Der Belgierin zufolge kommen die Erfolge zwar überraschend, aber verdient.
"Ich habe das definitiv auch nicht erwartet, aber es zeigt einfach, dass im Tennis Konstanz der Schlüssel ist", erklärte die 43-Jährige im "Love All"-Podcast.
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Clijsters stärkt Zverev: "Er hat es definitiv verdient"
Zur Konstanz zählt Clijsters zufolge auch der Faktor Gesundheit, der aufgrund der langen Matches und des dichten Kalenders permanent beansprucht wird.
"Es wird sehr interessant sein zu beobachten, wie sich die Spielintensität und die körperliche Belastung durch diese langen Matches und Ballwechsel auf sie auswirken. Das gehört zum Sport dazu. Aber er war auf dem Platz - und auch in gesundheitlicher Hinsicht - der konstanteste Spieler. Deshalb hat er sich das definitiv verdient", führte sie aus.
Kim Clijsters sieht in Alexander Zverev eine verdiente Nummer eins
Bild: ZUMA Press Wire
Zverev die logische Nummer eins: "Gibt nichts zu rütteln"
Die immer wieder aufkommende Kritik am deutschen Tennis-Star empfindet sie als deplatziert. "Die Medien und die Leute finden aber immer etwas, um einen schlechtzumachen", monierte Clijsters.
Zverev habe sich schlichtweg in diesem Jahr "hervorragend geschlagen" und sei der beste Spieler gewesen: "Daran gibt es nichts zu rütteln."
Die Belgierin kennt die Debatte aus ihrer eigenen Zeit. Sie fühle sich an ihren eigenen ersten Sprung an Position Nummer eins der Weltrangliste im Jahr 2004 zurückerinnert, der ihr ohne den Gewinn eines Grand-Slam-Turniers gelungen war.
Im Anschluss sei sie immer wieder gefragt worden, ob sie denn gut genug dafür sei, eine würdige Nummer eins darzustellen. Clijsters errang in ihrer Karriere allerdings noch vier Grand-Slam-Titel und ließ einige Kritiker verstummen.
Zverev steht als neue Nummer eins mehr oder weniger fest. Sollte er in Shanghai das Halbfinale erreichen, wäre bereits sicher, dass er sich bis zum Jahresende an die Spitze schiebt.
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