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Tennis

Alexander Zverev bei den ATP-Finals: Carlos Alcaraz, ein unberechenbarer Angstgegner oder sogar Novak Djokovic? Das sind die härtesten Rivalen

Veröffentlicht:

von ran.de

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Zverev wird erstmals Nummer eins der Tennis-Welt

Videoclip • 01:11 Min • Ab 12


Die ATP Finals stellen das letzte große Highlight im Tennis-Jahr 2026 dar. Kann Alexander Zverev seine tolle Saison krönen? Diese Spieler sind mit dabei.

Vom 15. bis zum 22. November 2026 steigen die Nitto ATP Finals 2026 in Turin. Zwar werden die Tennis-Stars ihr Jahr erst mit dem Six Kings Slam in Riad (27. bis 30. Dezember) beenden, jedoch stellen die Finals traditionell den letzten ganz großen und prestigeträchtigen Höhepunkt dar.

Alexander Zverev hat in Turin die Chance, das Sahnehäubchen auf seine ohnehin schon grandiose Saison zu setzen. Der 29-Jährige hat die French Open und die US Open gewonnen und wird zum Jahresende die Nummer eins der Tennis-Welt sein.

Zverev hat gute Erinnerungen an die ATP Finals. Immerhin konnte er sie im Jahr 2018 als jüngster Spieler der Geschichte gewinnen und 2021 einen zweiten Triumph folgen lassen.

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ATP Finals in Turin: Wer ist teilnahmeberechtigt?

Traditionell sind die besten acht Spieler des Kalenderjahrs für die Finals qualifiziert. Stichtag ist der 8. November mit dem Ende der Paris Masters. Punkte, die danach geholt werden, fließen nicht mehr in die Wertung "Race to Turin" ein.

ATP Finals in Turin: Wie sieht das Starterfeld aus?

Die Top 8 sehen derzeit (Stand 23. Oktober) wie folgt aus:

  1. Alexander Zverev: 9150 Punkte

  2. Jannik Sinner: 7950 Punkte

  3. Carlos Alcaraz: 4600 Punkte

  4. Ben Shelton: 4480 Punkte

  5. Flavio Cobolli: 3590 Punkte

  6. Daniil Medvedev: 3520 Punkte

  7. Frances Tiafoe: 3380 Punkte

  8. Arthur Fils: 3375 Punkte

Bereits jetzt fix qualifiziert sind Sinner, Zverev, Alcaraz und Shelton. Allerdings ist klar, dass Sinner verletzungsbedingt passen muss, weshalb es schon mal mindestens einen Nachrücker gibt. Dabei würde es sich aktuell um Rafael Jodar (3159 Punkte) handeln.

Alex de Minaur (2880), Novak Djokovic (2840) und Tommy Paul (2635 Punkte) lauern auf den weiteren Plätzen.

Bei den ATP Finals werden zunächst zwei Vierergruppen gebildet, aus denen jeweils zwei Spieler ins Halbfinale kommen. Der Erstplatzierte der Setzliste bekommt per Los die Nummer drei oder vier, die Nummer fünf oder sechs und die Nummer sieben oder acht in seine Gruppe zugelost.

Demnach wird es aller Voraussicht nach in der Vorrunde zu keinem Duell zwischen Zverev und Alcaraz kommen.

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Alexander Zverev bei den ATP Finals: Das sind seine härtesten Gegner

  • Carlos Alcaraz

Mit einem Alcaraz in Topform kann eigentlich nur Sinner mithalten, wenngleich Zverev dem Spanier an einem guten Tag sicher Paroli bieten kann. Nach seiner Verletzungspause fehlen Alcaraz noch ein paar Prozent, jedoch gehört er trotz allem zu den härtesten Gegnern.

Im direkten Vergleich mit Zverev führt Alcaraz mit 7:6 und hat auch noch ein wenig Zeit, um seinen alten Spielrhythmus wieder aufzunehmen. Man darf gespannt sein, ob der Weltranglisten-Dritte in Turin wieder auf seinem Top-Level agiert.

  • Daniil Medvedev

Bei Daniil Medvedev weiß man nie so recht, was kommt, weil der emotionale und zu Ausrastern neigende Akteur sowohl sich als auch seine Gegner aus dem Konzept bringen kann.

Bei den Grand-Slam-Turnieren fehlte Medvedev zuletzt die Konstanz, jedoch ist er immer für eine Überraschung gut. Das Format der ATP Finals dürfte ihm entgegenkommen.

Zverev spielt äußerst ungern gegen den Russen und hat gegen diesen eine Bilanz von 8:14. Der deutsche Tennis-Star würde diesem Duell wohl nur zu gerne aus dem Weg gehen.

  • Ben Shelton

Gegen den US-Amerikaner Ben Shelton spielt Zverev hingegen sehr gerne und hat eine lupenreine Bilanz von 6:0. Auf die leichte Schulter darf der gebürtige Hamburger seinen Final-Gegner der US Open aber nicht.

Zverev gewann in New York in vier Sätzen, jedoch ist das kein Freifahrtsschein. Der junge US-Amerikaner wird seine Lehren aus der erneuten Pleite gezogen haben und gewinnt immer mehr an Erfahrung.

Dass der Linkshänder ein grandioser Tennis-Spieler ist, der die ganz Großen schlagen kann, hat Shelton schon oft genug gezeigt.

  • Novak Djokovic

Hinter dem Namen Novak Djokovic muss man gleich mehrere Fragezeichen setzen. Der Serbe wäre zwar durch den Sinner-Ausfall aktuell dabei, kann jedoch genauso gut noch verdrängt werden.

Sollte Djokovic jedoch das Ticket lösen, muss man mit allem rechnen. Zwar spielte die Tennis-Ikone zuletzt in Shanghai enttäuschend, jedoch kann er an guten Tagen auch Spieler wie Zverev schlagen. Dies hat er zuletzt in Peking bewiesen, wo der 39-Jährige den Deutschen besiegte und das Turnier gewann.

Djokovic, der im direkten Vergleich mit Zverev mit 10:5 vorne liegt, hat den Vorteil, dass bei den ATP Finals nur auf zwei Gewinnsätze gespielt wird. Die enge Taktung der Spiele könnte jedoch zum Problem werden.

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