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Alexander Zverev droht unrühmlicher Negativrekord: Schlechteste Nummer eins aller Zeiten?

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von ran.de

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So süß: Thomallas Liebeserklärung an Alexander Zverev

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Alexander Zverev ist seit wenigen Tagen die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste. Doch nach seinem frühen Aus beim Masters-Turnier in Paris droht dem Deutschen ein Negativrekord, den keiner haben will.

Ohne Zweifel ist das Tennisjahr 2026 das mit Abstand erfolgreichste in der Karriere von Alexander Zverev. Gleich zwei Grand-Slam-Titel konnte der Hamburger einfahren, nachdem er zuvor jahrelang vergeblich einem Triumph bei einem der vier großen Turniere hinterhergelaufen war.

Mit den Turniersiegen bei den French Open in Paris sowie den US Open in New York beseitigte er diesen Makel, der wie ein Fluch an seiner Karriere zu kleben schien. Ein weiterer Meilenstein: Seit Anfang November ist Zverev auch noch die Nummer eins der Weltrangliste und wird das Jahr definitiv auch an der Spitze des ATP-Rankings beenden.

Doch weiterhin bleiben die kritischen Stimmen. Jene, die Zverevs Erfolge kleinreden und argumentieren, er habe nur von den Verletzungen seiner Konkurrenten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz profitiert. Mit beiden Stars in Topform über das Jahr hätte Zverev die Erfolge nicht geschafft, lautet das Narrativ.

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Zverev droht Roddick-Schicksal

Es wird sich nie klären lassen, wie das Jahr für Zverev in diesem Alternativszenario verlaufen wäre. Allerdings gibt es eine Statistik, die den Kritikern zumindest etwas Argumentationsgrundlage bietet. Denn Zverev läuft nach seinem Erstrunden-Aus beim Masters-Turnier in Paris gegen Lorenzo Musetti Gefahr, die Nummer eins mit der schlechtesten Siegquote innerhalb einer Saison zu werden.

In der französischen Hauptstadt kassierte Zverev seine bereits 18. Niederlage in dieser Saison, 65 Siege stehen auf der Habenseite. Damit konnte der Olympiasieger von Tokio 78,3 Prozent seiner Spiele gewinnen. Bleibt diese Quote bestehen, wäre es tatsächlich der niedrigste Wert der bisherigen Geschichte.

Den bisherigen Negativrekord hält der US-Amerikaner Andy Roddick, der das Jahr 2003 mit einer Bilanz von 72 Siegen und 19 Niederlagen an der Spitze der Weltrangliste beendete. Dies entsprach einer Siegquote von 79,1 Prozent. Zverev bleibt nur noch ein Turnier, um diesen Makel zu vermeiden: Ab dem 16. November steigen in Turin die ATP Finals.

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