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Wimbledon

"Keine rocket science": Zverev bereit für Kracher gegen Angstgegner Fritz

Veröffentlicht:

von SID

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Alexander Zverev feiert Grand-Slam-Titel in Pariser Nachtclub

Videoclip • 01:15 Min


Alexander Zverev trifft im Wimbledon-Viertelfinale auf seinen Angstgegner. Der Deutsche ist bereit für den Kracher.

Für Alexander Zverev ist das Erfolgsrezept gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz ganz einfach. "Wenn ich mein Tennis gut spiele und wenn ich so spiele, wie ich es die letzten zwei, drei Monate getan habe, dann sehe ich gute Chancen, dass ich das Match auch gewinnen kann", sagte der French-Open-Sieger vor dem Viertelfinale in Wimbledon am Donnerstag gegen den US-Amerikaner.

"Wenn ich die Vorhand nicht mit 76 Meilen, sondern 84 Meilen pro Stunde schlage, wenn der Aufschlag mit 133 Meilen pro Stunde, die Rückhand mit 80 Meilen pro Stunde kommt, dann werde ich das Match gewinnen."

Die letzten sieben Partien verlor Zverev allesamt gegen den Weltranglistensiebten Fritz, die Negativserie begann vor zwei Jahren im Achtelfinale des Rasen-Highlights. Jüngst unterlag Zverev im Halbfinale beim Heimspiel in Halle/Westfalen, dabei war der 29-Jährige aber aufgrund von Rückenproblemen und einer Fehlfunktion seines Insulinsensors geschwächt gewesen.

Auch deshalb will Zverev die jüngste Niederlage nicht in der Analyse zählen lassen. Bei den anderen Spielen sei Fritz aber "in einer besseren Form" als er gewesen. "Das ist halt keine rocket science", sagte Zverev: "Manchmal ist es so einfach."

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Zverev fühlt sich "anders"

In diesem Jahr - und vor allem nach seinem Sieg in Paris - fühle er sich aber "anders. Ich habe das Gefühl, dass ich besser spiele. Ich habe das Gefühl, dass ich in besserer Form bin", sagte Zverev: "Ich glaube fest daran, dass ich gewinnen kann."

Dass er mit seinem 6:4, 7:5, 3:6, 7:6 (8:6)-Sieg über zwei Tage gegen den Tschechen Jiri Lehecka erstmals in das Viertelfinale beim bedeutendsten Tennisturnier einzog, "freue ihn natürlich", sagte Zverev: "Aber natürlich möchte ich auch noch weiterkommen. Ich möchte hier hoffentlich noch drei weitere Spiele bestreiten." Für ihn sei "das Turnier noch nicht vorbei".

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