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Wimbledon: Alexander Zverev wieder im Achtelfinale - nun wartet Lehecka

Aktualisiert:

von SID

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Alexander Zverev feiert Grand-Slam-Titel in Pariser Nachtclub

Videoclip • 01:15 Min


Alexander Zverev schlägt den US-Amerikaner Marcos Giron und steht wieder einmal in der Runde der letzten 16 von Wimbledon.

Alexander Zverev schrie erleichtert seine Freude hinaus und ballte die Faust: Der French-Open-Sieger hat auch seine dritte Hürde in Wimbledon genommen.

Zverev gewann am Samstag im Londoner Südwesten nach einer durchwachsenen Vorstellung 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 gegen den Weltranglisten-92. Marcos Giron aus den USA und zog zum vierten Mal in das Achtelfinale an der Church Road ein.

"Ich wusste, dass ich vom ersten Punkt an zu 100 Prozent bereit sein musste. Ich bin sehr glücklich, dass ich in drei Sätzen durch bin", sagte Zverev: "Ich stehe im Achtelfinale. Ich will weitermachen, ich will viele weitere großartige Matches spielen."

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Kühnen sieht "noch Potenzial zur Steigerung" bei Zverev

Mit seinem fünften Sieg im fünften Spiel gegen Giron folgte Zverev seinem Landsmann Jan-Lennard Struff in die Runde der letzten 16.

Damit stehen nach 14 Jahren erstmals wieder zwei deutsche Tennisspieler im Achtelfinale des Klassikers. Weiter ging es für Zverev noch nie, doch das soll sich in diesem Jahr unbedingt ändern. Es sei "noch Potenzial zur Steigerung da", sagte der frühere Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen bei "Prime Video".

Im Duell um seine Viertelfinal-Premiere trifft Zverev nun auf den an Nummer 13 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka. "Sascha ist da für mich auch wieder Favorit. Ich glaube, er wird das packen", sagte Bruder Mischa.

"Ich bin kein Favorit", hatte Zverev nach seinem überzeugenden Sieg in der zweiten Runde gegen den Franzosen Valentin Royer gesagt. Trotz seines Erfolges in Paris und dem guten Start seien in seinen Augen immer noch der italienische Weltranglistenerste Jannik Sinner und der serbische Major-Rekordgewinner Novak Djokovic in der Liste der Titelanwärter vor ihm.

Zverev nutzt gleich den ersten Matchball

In seinem zweiten Spiel nacheinander auf Court 1 dominierte Zverev zu Beginn. Während Giron um jeden Punkt kämpfen musste, ließ der 29-Jährige bei eigenem Aufschlag überhaupt nichts anbrennen. Bei seiner Überlegenheit hätte er schon schneller für klare Verhältnisse sorgen können. Nach 36 Minuten ging Satz eins an den Hamburger.

Im zweiten Satz fand aber Giron besser in das Spiel, variierte seine Schläge nun mehr. Weil sich bei Zverev zu viele vermeidbare Fehler einschlichen, blieb der Durchgang umkämpft und ging in den Tiebreak. Dort patzte nun Giron, Zverev baute seine Führung aus.

Der Tokio-Olympiasieger war aber sichtbar frustriert, tauschte sich immer wieder mit Papa Alexander senior und Mischa in der Box aus und wedelte wild mit seinem Schläger. Kurz darauf schaffte dann Giron sein erstes Break. "Er bewegt sich jetzt schlecht", sagte Michael Stich, Wimbledon-Champion von 1991. Mit viel Mühe verhinderte Zverev ein weiteres Break gegen sich und nutzte nach 2:33 Stunden seinen ersten Matchball.

Am Sonntag geht es dann für Struff beim Rasenklassiker weiter. Nach seinem überraschenden 7:6 (7:4), 7:6 (7:5), 7:5-Sieg gegen den früheren russischen Weltranglistenersten Daniil Medwedew spielt er nun in seinem ersten Achtelfinale in London auf Court 2 gegen den Polen Hubert Hurkacz. "Ich werde alles auf dem Platz lassen und mir den Arsch aufreißen", sagte der 36-Jährige.

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