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Tennis

Wimbledon: Nachfolger Alexander Zverev? Michael Stich "ziemlich emotionslos"

Veröffentlicht:

von SID

Zverev trifft im Finale auf Sinner

Bild: AFP/SID/ADRIAN DENNIS


Alexander Zverev steht nach seinem Triumph bei den French Open auch in Wimbledon im Finale. Damit könnte Zverev in Michael Stichs Fußstapfen treten - was diesen aber unbeeindruckt lässt.

Michael Stich "gönnt" Alexander Zverev den historischen Triumph in Wimbledon - doch große Gefühle würde ein Erfolg des Hamburgers im All England Club nicht beim Champion von 1991 auslösen.

"Ich freue mich für ihn, in dem Sinne, dass er es total verdient hätte, wenn er jetzt Wimbledon gewinnt", sagte der Prime-Video-Experte in einer Medienrunde des Streamingdienstes: "Aber es ist ja nicht mein Sieg, den ich erreichen kann." Dementsprechend würde Stich "ziemlich emotionslos" auf den potenziellen Coup des 29-Jährigen reagieren.

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Wimbledon: Alexander Zverev trifft auf Jannik Sinner

Zverev trifft im Finale am Sonntag (ab 17.00 Uhr im Liveticker) auf seinen italienischen Angstgegner Jannik Sinner. Die letzten neun Matches hat er allesamt gegen den Titelverteidiger verloren, sechs davon sogar ohne Satzgewinn. Sollte Zverev auf dem Centre Court seine Niederlagenserie gegen Sinner beenden, wäre er der erste männliche Sieger an der Church Road seit Stich vor 35 Jahren. "Sportlich wäre das großartig für ihn", sagte Stich.

Der Experte erwartet eine enge Partie. "Das ist wirklich 50:50, weil Alexander sehr, sehr gut gespielt hat, auf Rasen jetzt logischerweise einen super Rhythmus gefunden hat", sagte Stich. Sinner habe derweil in seinem Halbfinale gegen den serbischen Major-Rekordgewinner Novak Djokovic "schon sehr beeindruckend gespielt. Das erste Mal, muss man sagen."

Nur fünf Wochen nach seiner Erlösung bei den French Open könnte Zverev seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewinnen.

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