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Wintersport

Bergsteigerin warnte Laura Dahlmeier: "Zu gefährlich" - alle News im Ticker

Aktualisiert:

von SID/ ran.de

Laura Dahlmeier bei ihrer Tätigkeit als TV-Expertin

Bild: IMAGO/Eibner


Ex-Biathletin Laura Dahlmeier starb bei einem tragischen Bergunfall in Pakistan. Die neuesten Entwicklungen in der Übersicht.

+++ Update, 27. Juli, 13:15 Uhr: "Zu gefährlich" - Bergsteigerin warnte Laura Dahlmeier +++

Am morgigen Dienstag jährt sich der Tod von Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier zum ersten Mal. In der "ServusTV"-Dokumentation "Laura Dahlmeier ... einen Schritt zu weit" kommen nun Zeugen des Unglücks zu Wort.

Erschütternd sind dabei unter anderem die Aussagen der spanischen Bergsteigerin Maria Martin, die Dahlmeier nur wenige Tage zuvor im Basecamp getroffen hatte.

"Das Wetter war so wechselhaft, wir hatten vielleicht zwei Stunden Sonne pro Tag, sonst nur Regen. Im Basecamp kamen ständig Lawinen runter, Steine und Eis", erinnerte sich Martin zurück.

So habe sie Dahlmeier und deren Seilpartnerin eindringlich davor gewarnt, den Laila Peak zu besteigen. "In gebrochenem Englisch versuchte ich zu erklären: Es ist gefährlich, unmöglich."

Sogar Fotos von den abgegangenen Lawinen habe sie den beiden gezeigt. "Das war am 24. Juli und die schlimmsten Lawinen kamen tatsächlich erst runter, als Laura das Basecamp schon verlassen hatte."

Bewegend waren derweil auch die Worte von Alan Rousseau, der nach dem Unglück an der Rettungsmission teilgenommen hatte. "Zuerst sahen wir nur das Zelt und dann sahen wir Lauras leblosen Körper."

So habe die Ex-Biathletin noch im Seil gehangen, der Schnee um sie herum sei aber "völlig schwarz von all dem Fels, Schlamm und Dreck" gewesen.

Geborgen werden konnte der Leichnam der 31-Jährigen nicht: "Wir haben alle Möglichkeiten durchgespielt, wie wir da hinkommen könnten. Uns war allen klar: Wer da reingeht, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel."

+++ Update, 28. Februar, 11:25 Uhr: Besondere Geste für Laura Dahlmeier +++

Mehr als 200 Tage nach dem Tod von Laura Dahlmeier gibt es nun offiziell einen Ort, an dem Freude und Fans der verstorbenen Biathlon-Olympiasiegerin gedenken können.

In ihrer Heimatgemeinde Garmisch-Partenkirchen wurde der Kurpark nach der Ex-Sportlerin benannt. Familie, Freunde, Bergwacht und Mitglieder des Skiclubs Partenkirchen kamen am Freitagabend zu der Veranstaltung, die von Hunderten weiteren Menschen verfolgt wurde. Mit Kerzen sorgten die Teilnehmer für eine leuchtende Spur im nächtlichen Schnee.

Von nun an können Besucher im "Laura-Dahlmeier-Park" die Verstorbene ehren. Im Park erinnern ein Foto, Gebetsfahnen und eine an einem Felsen montierte Tafel an sie.

Auf der zugehörigen Plakette steht: "Ein Kind betritt die Welt mit einem Traum. Mut und Hingabe lassen diesen Traum lebendig werden. Ein inneres Brennen wächst zur leuchtenden Sonne, dessen Strahlen die Welt inspirieren, wärmen und mit Herzlichkeit berühren. Und es gibt sie, jene Räume, tief in unserem Innersten, in den wir mit diesem lichtvollen Strahlen verbunden bleiben."

Von den vielen Anwesenden zeigten sich vor allem Dahlmeiers Mutter Susi, Papa Andreas und Bruder Pirmin gerüht. "Ich empfinde es als große Ehre, dass die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen den Park nun praktisch der Laura widmet. Das ist eine unheimlich schöne Geste", wird Susi Dahlmeier von der "Bild" zitiert.

Bürgermeisterin Elisabeth Koch erklärte die Geste mit den Worten: "Ein Stadion wäre naheliegend gewesen. Eine Sportstätte vielleicht." Aber: "Sie hat die Weite gesucht und die Ruhe – sicher nicht die Bühne."

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