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Nick Woltemade über verschossenen WM-Elfmeter: "Habe ich gedacht, ich bin der Clevere ..."

Aktualisiert:

von ran.de/SID

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Videoclip • 01:05 Min


Nick Woltemade spricht in einem Interview über seinen verschossenen Strafstoß bei der WM und den Neuanfang unter Jürgen Klopp.

Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade hat sich in einem Videogespräch mit Thomas Müller von DFB-Sponsor Google zu seinem verschossenen Elfmeter im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay geäußert.

"Gut angefühlt hat sich das nicht", bekannte er und beschrieb sein Gedankenchaos: "Ich habe überlegt, wo habe ich die letzten hingeschossen, was glaubt der Torwart, wo er hingeht, was glaube ich, wo ich hingehe."

Und weiter: Dann habe ich mich darauf verlassen, was ich die letzten Elfmeter gemacht habe, da habe ich keinen nach rechts geschossen. Dann habe ich gedacht, ich bin der Clevere, wenn ich jetzt nach rechts gehe ..."

Woltemade hatte im Elfmeterschießen - genau wie Kai Havertz und Jonathan Tah - seinen Elfmeter nicht verwandelt.

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Woltemade glaubt nicht an großen DFB-Umbruch

Deutlich positiver wurde derweil seine Stimmung beim Gedanken an den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp, auch wenn der Newcastle-Angreifer nicht davon ausgeht, dass es nach dem WM-Debakel einen allzu großen Umbruch im Kader geben wird.

"Viele Spieler werden schon die gleichen sein", meinte der Stürmer und ergänzte: "Wenn man das Alter anguckt unserer Spieler, ist es trotzdem eine spannende Mannschaft."

Für die vielen jungen Spieler im DFB-Team, zu denen sich Woltemade mit seinen 24 Jahren selbst noch zählt, sei das neuerliche WM-Desaster mit allen seinen Begleitumständen auch "ein geiles Learning" gewesen, meinte der England-Legionär.

"Jetzt kriegen wir einen neuen Trainer, schauen wir mal, was es dann geben wird. Das ist ja auch immer das Schöne, dass es jetzt schon wieder weitergeht in ein paar Monaten."

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Nick Woltemade: Zukunft in Newcastle offen

Ob es für Woltemade in Newcastle weitergehen wird, erscheint derweil offen. Auf welcher Position er am liebsten spielen würde, verriet er dagegen in der launigen Plauderei mit Müller.

"Am liebsten in einer Doppelspitze oder eher hinter dem Stürmer." Er sei "nicht der Stürmertyp, der dir viel Tiefgang gibt oder klare Neuner-Positionen hält. Es tut mir eher gut, mit viel Freiraum zu agieren und wenn ich jemanden um mich herum habe."

Auch interessant: Kommentar: Trumpfkarte Klopp muss stechen

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