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NFL - Aaron Rodgers: Funken die Arizona Cardinals den Pittsburgh Steelers dazwischen?

Veröffentlicht:

von Mike Stiefelhagen

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NFL: Raiders und Mendoza - was braucht es für die Playoffs?

Videoclip • 03:50 Min


Aaron Rodgers ist weiter ohne endgültige Entscheidung für die NFL-Saison 2026. Nun werden die Arizona Cardinals als mögliches Ziel genannt. Sportlich gäbe es Argumente.

Aaron Rodgers und die Arizona Cardinals.

Auf auf den ersten Blick wirkt diese Verbindung ungewöhnlich. Auf den zweiten Blick gibt es aber durchaus Gründe, warum dieses NFL-Szenario eintreten könnte.

Die Cardinals haben nach dem Abschied von Kyler Murray keine klare langfristige Lösung auf Quarterback. Rodgers ist weiterhin ein großer Name auf dem Markt.

Dazu kommen bekannte Verbindungen im Trainerstab.

Rodgers: Warum Arizona sportlich Sinn ergeben könnte

Der wichtigste Punkt: Die Cardinals haben aktuell keinen unumstrittenen Franchise-Quarterback. Kyler Murray wurde im März offiziell entlassen. Damit endete seine Zeit in Arizona nach sieben Jahren. Murray unterschrieb anschließend einen Einjahresvertrag bei den Minnesota Vikings.

Im Quarterback-Room der Cardinals stehen derzeit Jacoby Brissett, Gardner Minshew, Rookie Carson Beck und Kedon Slovis.

Beck wurde im Draft in der dritten Runde geholt. Er gilt eher als Entwicklungsprojekt denn als sofortige Lösung. Brissett kann kurzfristig starten. Minshew bringt Erfahrung. Eine eindeutige Antwort auf der wichtigsten Position ist das aber nicht.

Genau hier käme Rodgers ins Spiel. Er wäre sofort der bekannteste und erfahrenste Quarterback im Kader. Er würde dem Team kurzfristig mehr Stabilität geben. Für eine Franchise im Neustart wäre das zumindest reizvoll.

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Die Hackett-Verbindung als größter Anknüpfungspunkt

Ein weiterer Grund für die Spekulation ist der Trainerstab in Arizona. Nathaniel Hackett ist inzwischen Offensive Coordinator der Cardinals. Er arbeitete bereits bei den Green Bay Packers und den New York Jets mit Rodgers zusammen.

Dazu kommt Head Coach Mike LaFleur. Er ist der Bruder von Packers-Coach Matt LaFleur. Unter Matt LaFleur gewann Rodgers in Green Bay zwei seiner vier MVP-Auszeichnungen. Mike LaFleur war im Vorjahr Offensive Coordinator der Los Angeles Rams.

Dort wurde Rodgers laut "Pro Football Talk" intern als mögliche Plan-B-Lösung gesehen, falls Matthew Stafford zu den Giants oder Raiders getradet worden wäre.

Diese Verbindungen machen das Gedankenspiel plausibel. Rodgers kennt Hackett. Er kennt ähnliche Offense-Strukturen. Er müsste sich nicht komplett neu orientieren.

Warum der Wechsel trotzdem schwer vorstellbar ist

So logisch das Gerücht auf dem Papier klingt, so kompliziert wirkt es aus Rodgers’ Perspektive. Der Quarterback steht am Ende seiner Karriere. Wenn er weitermacht, dürfte es ihm vor allem um eine echte Playoff-Chance gehen.

Genau da liegt das Problem. Die Cardinals spielen in der NFC West. Dort warten die Seattle Seahawks, Los Angeles Rams und San Francisco 49ers jeweils zweimal pro Saison.

Dazu kommen 2026 Spiele gegen die Teams der AFC West und NFC East sowie gegen die Saints, Jets und Lions. Das ist kein einfacher Weg in die Postseason.

Für Rodgers wäre Arizona also kein klassischer "Win-now"-Spot. Die Cardinals könnten mit ihm besser werden. Aber ein tiefer Playoff-Run wäre alles andere als garantiert.

Pittsburgh Steelers warten weiter auf Rodgers

Parallel bleibt auch die Situation bei den Pittsburgh Steelers offen.

Die Steelers warten weiterhin auf eine Entscheidung von Rodgers. Offenbar könnte die Geduld in Pittsburgh aber langsam schwinden.

Im Gegensatz zum Vorjahr gab es bislang keinen bekannten Besuch in Pittsburgh und keine Berichte über größere Treffen mit dem neuen Coaching Staff.

Die Steelers belegten Rodgers zudem mit einem Unrestricted-Free-Agent-Tender. Damit sichern sie sich unter bestimmten Bedingungen exklusive Verhandlungsrechte, falls Rodgers bis zum 22. Juli keinen Vertrag unterschreibt. Außerdem könnte Pittsburgh einen möglichen Kompensationspick erhalten, falls Rodgers überraschend bei einem anderen Team landet.

Finanziell ist ebenfalls Bewegung drin. Im Vorjahr spielte Rodgers für 13,65 Millionen Dollar. Der Tender für 2026 soll ihm mehr als 15 Millionen Dollar bringen. Es ist aber möglich, dass Rodgers mehr verlangt.

Falls beide Seiten beim Geld auseinanderliegen, könnte daraus ein echtes Problem werden. Zumal die Frage erlaubt ist, wie viel mehr die Steelers im Umbruch als die Cardinals gewinnen können.

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