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NFL: AJ Brown vor Trade zu den Patriots? Jetzt äußert sich sein Ex-Coach Mike Vrabel

Veröffentlicht:

von Luis Woppmann

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Videoclip • 01:50 Min


Drei Jahre arbeiteten AJ Brown und Mike Vrabel zusammen bei den Tennessee Titans. Jetzt könnte es zu einer Wiedervereinigung bei den New England Patriots kommen.

Auf einer Pressekonferenz in Indianapolis beim NFL Scouting Combine wurde Mike Vrabel auf das Gerücht angesprochen, dass die New England Patriots einen Trade für Wide Receiver AJ Brown anstreben könnten.

Vrabel wollte sich noch nicht festlegen, sagte jedoch: "Ich denke, wir werden uns alles anschauen, was wir nur irgendwie anschauen können, um unseren Kader zu verstärken."

NFL: Brown und Vrabel kennen sich bestens

Und weiter: "Bei Trades spielen viele Faktoren eine Rolle. Es gibt viel Hin und Her und man muss die entsprechende Kompensation aufbringen. Ich bin mir also sicher, dass es für uns viele Gelegenheiten geben wird, über Trades zu sprechen – nicht nur diese Woche, sondern auch während wir uns weiter vorbereiten und der Draft näher rückt."

Vrabel und Brown kennen sich bestens. Beim Draft 2019 wurde der Wide Receiver in Runde zwei von den Tennessee Titans ausgewählt. Der Head Coach damals: Vrabel. Unter ihm entwickelte sich Brown zu einem Top-Receiver der Liga und führte die Titans bis ins AFC-Championship-Spiel, in dem das Team mit 24:35 gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Kansas City Chiefs verlor.

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Tennessee Titans: Nach Brown-Trade ging es bergab

In seinen drei Saisons in Tennessee fing Brown Bälle für insgesamt 3000 Yards und 24 Touchdowns. 2022 wurde der Receiver während des Drafts überraschend zu den Philadelphia Eagles getradet. Eine Entscheidung, die Vrabel sichtlich verärgerte.

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Brown konnte sein Level in Philadelphia noch einmal steigern. Bereits in seiner Debütsaison fing er Pässe für 1456 Yards, in den drei darauffolgenden Spielzeiten jeweils für mindestens 1000 Yards. Für die Titans ging es hingegen steil bergab: In allen vier Saisons hagelte es eine negative Bilanz, in den jüngsten beiden Saisons konnte Tennessee jeweils nur mickrige drei Siege verbuchen. Bereits im Januar 2024 musste Vrabel seine Koffer packen.

Mike Vrabel: "Wir melden uns beieinander"

"Ich habe gesehen, wie er gewachsen ist", sagte der aktuelle Patriots-Coach im Hinblick auf seinen ehemaligen Schützling: "Ich habe erlebt, wie er gereift ist. Ich bin stolz auf ihn. Stolz auf den Vater, der er ist, stolz auf den Ehemann – und das hat überhaupt nichts damit zu tun, wo er gerade spielt oder wo er früher gespielt hat. Das sind die Dinge, auf die es ankommt."

Und weiter: "Wir melden uns beieinander und schreiben uns Nachrichten, wenn uns gute Dinge widerfahren, aber auch, wenn es für Menschen, die einem nahestehen, mal nicht so gut läuft. Es ist eine gegenseitige Unterstützung und eine Erinnerung daran, was uns dahin gebracht hat, wo wir heute stehen."

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    UPI Photo


New England Patriots: Mit Vrabel in den Super Bowl

Kurz nach seiner Entlassung bei den Titans heuerte Vrabel bei den Patriots  – seinem ehemaligen Team als Spieler – an. Dort führte er die Mannschaft aus Foxborough nach einer Bilanz von 3-14 im Vorjahr in der gerade abgelaufenen Saison fast schon sensationell bis in den Super Bowl.

Zugegeben, einer der einfachsten Spielpläne in der Geschichte der NFL sowie das totale Versagen von drei gegnerischen Offenses in den Playoffs spielten dabei auch eine Rolle – dennoch hat Vrabel die Patriots wieder zu einem ernstzunehmenden Team in der AFC gemacht.

Dieses sucht dieses Jahr vor allem nach offensiven Anspielstationen für den aufstrebenden Quarterback Drake Maye. Wie es mit dem bisherigen WR1 Stefon Diggs weitergehen wird, scheint derzeit unklar, zumal sich der Routinier einer Anklage wegen des Vorwurfs der Strangulation und der Körperverletzung gegenübersieht. Umso mehr könnte die Personalie Brown an Fahrt aufnehmen, denn dieser könnte das Loch mit seiner Erfahrung womöglich stopfen.

Zudem ist bekannt, dass Brown als großer Fan der Patriots aufgewachsen ist. Er hatte bereits erklärt, dass er sehr enttäuscht war, als jene ihn 2019 nicht drafteten. Ob es doch noch zu einem versöhnlichen Ende dieser Geschichte kommt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

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